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Die Geschäfte werden sich im Winter verlangsamen

Den Freiburger Unternehmen geht es einem Bericht der Handels- und Industriekammer zufolge gut. Ihre Margen dürften sich jedoch abschwächen.

Den Freiburger Unternehmen gehts gut. Dies könnte sich aber ändern. © Keystone

Die Handels- und Industriekammer des Kantons Freiburg (HIKF) hat die Ergebnisse ihrer Konjunkturumfrage vom Herbst 2023 bekannt gegeben. 441 Unternehmen mit über 26'4000 Mitarbeitenden haben daran teilgenommen.

Trotz der wirtschaftlichen Verlangsamung in der Schweiz und im Ausland äusserten sich die meisten befragten Unternehmen positiv (51 Prozent) oder zufrieden (39 Prozent) über ihre aktuelle Geschäftslage. 11 Prozent bezeichnen ihre Geschäfte als mittelmässig oder schlecht.

Ein Trend, der sich ändern kann

Die HIKF relativiert diese Feststellung. Laut ihrem Bericht wird die sinkende Rentabilität dazu führen, dass eines von zehn Unternehmen im nächsten Jahr auf Investitionen verzichten wird.

Die Exportindustrie ist am pessimistischsten, was die Prognosen über die Gesundheit ihrer Geschäfte angeht. Dies gilt auch für den Dienstleistungssektor, wo nur noch ein Drittel der Befragten gute Zahlen für die nächsten sechs Monate erwartet.

Eine gute Nachricht gibt es hingegen für die Arbeitnehmenden, da ein Viertel der Unternehmen im nächsten Jahr eine Erhöhung der Beschäftigtenzahl plant, während die Mehrheit von einer gleichbleibenden Zahl ausgeht. Nur 5 Prozent rechnen mit einem Rückgang der Belegschaft.

RadioFr. - Delphine Bulliard / pn
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