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Düdingens Krise verschärft sich

Auch unter dem neuen Trainer Fabrizio Romano setzt sich der SCD-Negativlauf fort, in Châtel-St-Denis verlieren die Sensler mit 1:5.

Seit mittlerweile zehn Spielen ist der SC Düdingen sieglos. © RadioFr.

Begonnen hatte die Auswärtspartie des SC Düdingen in der 2. Liga interregional bei Châtel-St-Denis vielversprechend: Der Tabellendreizehnte bot den fünftplatzierten Vivisbachern Paroli, kam zu Chancen und neutralisierte die starke Châtel-Offensive rund um den 17-Tore-Mann Jonathan Teixeira gekonnt. So stand es zur Pause 0:0 - alles noch drin für die Sensler, die sich nach neun sieglosen Partien unter Ex-Coach Magnus Baeriswyl nun unter ihrem neuen Trainer Fabrizio Romano (der noch drei Spielsperren aus seiner Zeit beim FC Ostermundigen absitzen muss) nach dem nächsten Vollerfolg sehnten.

Der totale Bruch in Hälfte Zwei

Umso bitterer, aber halt auch symptomatisch für eine verunsicherte Mannschaft war dann der weitere Spielverlauf: Um die Marke der gespielten Stunde herum vertändelte SCD-Schlussmann Raphael Bischof zwei Mal den Ball gegen den pressenden Sofien Benbachir und die Senseunterländer lagen mit 0:2 im Hintertreffen. Châtel, zuletzt mit drei Niederlagen de suite auch etwas wacklig, erspielte sich jetzt frisches Selbstvertrauen und schraubte das Skore mit drei weiteren Treffern von der 80. bis in die 86. Minute auf 5:0. Ein kleiner Düdinger Lichtblick zum Schluss war dann der Ehrentreffer in der Schlussminute durch Artian Kastrati. 1:5 hiess am Ende also das bittere Verdikt dieser Auswärtsfahrt. Am nächsten Samstag strebt Düdingen zu Hause im Birchhölzli gegen Muri-Gümligen die für den Ligaerhalt dringend notwendige Trendwende nach zehn Ligapartien ohne Sieg an.

RadioFr. - Christophe Zürcher / Jonas Ruffieux
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