Ein Fussballspiel für die Ukraine
Die Berner Young Boys spielten im St. Leonhard für einen guten Zweck gegen Dynamo Kiew. Mambimbi wird bald wieder im St. Leonhard spielen.

Ein Spiel, das es sonst in der Champions League geben könnte: YB gegen Dynamo Kiew. Diese Partie wurde am Dienstagabend als Freundschaftsspiel im St. Leonhard-Stadion in Freiburg ausgetragen. Der Sport stand dabei aber nicht im Vordergrund, sondern der Frieden: Play for Peace - spiele für den Frieden - war das Motto des Benefiz-Spiels. Dynamo Kiew, der 16-fache ukrainische Meister, ist zurzeit in Europa unterwegs, um Geld für sein Land und seine Leute zu sammeln. Am Ende trennten sich die beiden Mannschaften mit einem 0:0 Unentschieden, passend für einen Match unter dem Motto Frieden.
Das Gros der Fans war für Dynamo Kiew
Die Kulisse dabei stimmte: Schönes Wetter und rund 2100 Zuschauerinnen und Zuschauer, die das Spiel besuchten, wie Magdalena Lauper, Präsidentin des FC Freiburgs, sagt. "In Anbetracht der kurzen Zeit, die wir zum Organisieren hatten, sind wir zufrieden mit dem Anlass. Es kamen auch viele Flüchtlinge, was super war", so Lauper. Die Flüchtlinge wurden eingeladen, den Match ihrer Mannschaft Dynamo Kiew gratis anzusehen. Und diese sorgten für Stimmung im St. Leonhard.
Das spürte man auch auf dem Platz, wie Felix Mambimbi, der Freiburger in den Reihen von YB, sagte: "Eigentlich spielen wir in der Schweiz, das Publikum müsste also mit uns sein. Heute war aber ein spezielles Spiel und wir waren alle bei der Ukraine und mit Dynamo Kiew."
Die weiteren Einnahmen von Tickets sowie Essen und Trinken werden gespendet und kommen den ukrainischen Flüchtlingen zugute.
YB-Fans im St. Leonhard bald wieder in Unterzahl
Ende August könnten die YB-Fans am selben Ort nochmals in Unterzahl sein: Ebenfalls am Dienstag wurde die erste Runde des Schweizer Cups ausgelost. Und da wurden dem FC Schoenberg die Berner Young Boys zugelost. Gerade für Felix Mambimbi, der im Schoenberg aufgewachsen ist, wird das ein besonderer Match: "Der FC Schoenberg ist alles für mich. Ich habe dort fast alles gelernt als junger Spieler." Das sei ein spezielles Gefühl.




