Ein Spital in der "Abwärtsspirale"
Der Bericht zum externen Audit über das HFR Tafers fällt vernichtend aus.

Das Spital Tafers erfüllt seinen Auftrag als Regionalspital nicht mehr. Das steht in einem Bericht zum externen Audit. Eine Zusammenfassung liegt RadioFr. vor.
Laut dem Bericht steht das Spital Tafers nahe am Kollaps. Wortwörtlich ist von einer "Abwärtsspirale" die Rede, welche sich immer schneller drehe.
Das Personal sei überfordert, es mangle an Fachärzten und um die Patientensicherheit stehe es in einzelnen Bereichen kritisch. Die HFR-Führung kommuniziere chaotisch und zeige gegenüber dem Team in Tafers nicht genug Wertschätzung.
Gleichzeitig hält der Bericht aber auch fest, dass eine Rückkehr zu einem Regionalspital weder mach- noch wünschbar sei. Trotzdem brauche es jetzt verschiedene dringliche Massnahmen: eine stabile Führung vor Ort, ein Notfallkonzept für die Region Sense und die Definition und Sicherstellung des stationären Leistungsauftrags. Erst danach könne man damit beginnen, Tafers als ambulantes Gesundheitszentrum innerhalb des HFR-Netzes aufzubauen.
Erstellt wurde das Audit von der Firma Walkerproject im Auftrag des HFR. Die beiden Autoren hatten laut Bericht Ende letztes Jahr während drei Tagen rund 30 Interviews geführt - mit internen sowie externen Schlüsselpersonen.




