Ein guter Griff für den SC Düdingen
Sportredaktor Fabian Waeber nimmt Magnus Baeriswyl unter die Lupe, der seit dem Winter den SC Düdingen trainiert.

Im Dezember wurde Magnus Baeriswyl als neuer Trainer für die erste Mannschaft des SC Düdingen vorgestellt. Der Sensler hat damals nicht nur ein schwaches Team übernommen, er musste quasi den halben Kader neu zusammenstellen. Zehn Spieler haben den SCD nämlich im Winter verlassen - darunter Teamstützen wie der ehemalige Profifussballer Christian Schneuwly, Amar Avdukic oder Manuel Schwarz.
Keine einfache Aufgabe für den erfahrenen Trainer, der schon beim FC Plaffeien, beim FC Freiburg oder beim Team-AFF an der Seitenlinie stand. Acht frische Akteure hat Magnus Baeriswyl mit seinem Team nach Düdingen geholt - vor allem junge Spieler aus der Region.
Herausragender Start
"Das Ziel ist der Ligaerhalt", lautete seine Ansprache vor der Rückrunde. Das war entweder tiefgestapelt oder der 57-Jährige war selbst überrascht von seinem Team zu Beginn der Rückrunde. Vier Siege und ein Unentschieden gab es zum Start ins 2022. Dabei haben die Düdinger 15 Tore erzielt und nur drei Gegentore kassiert.
Mit zuletzt zwei Niederlagen kam ein kleiner Einbruch. Sieben Gegentore kriegte der SCD in diesen Partien und zwar nicht gerade von Spitzenteams. Stade Payerne und Prishtina Bern rangieren beide hinter den Senslern. Die Niederlage gegen Prishtina war gleichzeitig die erste Heimniederlage in dieser Saison. Die Formkurve zeigt somit leicht nach unten. Aber: Der Start von Magnus Baeriswyl war nicht nur ein kurzes Strohfeuer. Er hat eine junge, hungrige Equipe zusammengestellt, kann dieses Team motivieren und ist taktisch stark. Derzeit kämpft der SCD mit grossen Verletzungssorgen. Am letzten Wochenende fehlten acht Spieler. Eine kleine Baisse gehört deswegen dazu.
Angriff in der nächsten Saison
Mit Magnus Baeriswyl ist den Düdingern ein Glücksgriff gelungen. In den restlichen Meisterschaftsspielen wird er die Mannschaft aufbauen. Der Ligaerhalt gelingt ihnen locker. Ab der nächsten Saison dürften sie wieder die Tabellenspitze angreifen.
Der erste Härtetest wird am Samstag das 2. Liga interregional Derby auswärts im St. Léonard gegen den FC Freiburg sein. RadioFr. ist beim Derby live Ort. Auf Frapp lässt sich das Spiel im Liveticker mitverfolgen.




