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Während Corona: Viele Kinder hörten mit Eishockeyspielen auf

Die Corona-Pandemie wirkt sich auf den Freiburger Eishockeynachwuchs aus. Viele Kinder hörten wegen der Massnahmen mit Eishockey auf.

Sinkende Mitgliederzahlen im Eishockey - Kinder konnten sich in den letzten Jahren nicht fürs Eishockey begeistern. © Keystone

Die sehr gute Saison von Freiburg-Gottéron wirkt sich nicht positiv auf den Freiburger Eishockeynachwuchs aus. Im Gegenteil: Wie Ismael Mivelaz vom Freiburger Eishockeynachwuchs bestätigte, hörten in der Vergangenheit viele Kinder mit dem Eishockeyspielen auf. Grund dafür war die Corona-Pandemie. Sobald die Eltern während den Coronabeschränkungen nicht mehr in die Halle durften, hätte man dies auch bei den Mitgliederzahlen im Nachwuchs gemerkt. Besonders stark betroffen war gemäss Mivelaz die Hockeyschule, und die Kategorien U9 und U11. Mivelaz spricht von 10 bis 15 Prozent weniger Kinder.

Trend bei SenSee Future zwar da, aber nicht so dramatisch

Auf Vereinsebene bestätigt Emanuel Jungo, Präsident des EHC SenSee Future, den Trend. Viele Kinder hätten während der Pandemie mit einem anderen Sport angefangen. Mit einem, den man draussen ausüben konnte, wie etwa dem Mountainbiken, so Jungo. Kleinreden will er den Einbruch der Mitgliederzahlen auf keinen Fall. Vor Corona sei es normal gewesen, dass 1 bis 2 Kinder während des Jahres den Austritt aus dem Verein gegeben hätten. Nun seien es zwischen 15 und 20 gewesen. Trotzdem sei die Hockeyschule weiterhin verhältnismässig stark besucht, sagt Emanuel Jungo. Und auch er sagt wie Mivelaz, die Auswirkungen der vielen Austritte werde der Verein erst in einigen Jahren spüren.

RadioFr. - Ivan Zgraggen / faeb
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