Zweites Pandemie-Jahr führt zu Babyboom im Kanton
2021 hat es mehr Geburten, mehr Scheidungen und mehr Hochzeiten gegeben im Kanton Freiburg. Ein Grund dafür ist die Corona-Pandemie.

Letztes Jahr sind in der Schweiz rund vier Prozent mehr Babys geboren worden als noch 2020. Im Kanton Freiburg ist die Geburtenrate sogar noch mehr in die Höhe geschossen: Zehn Prozent mehr Babys sind hier auf die Welt gekommen. Diese Entwicklung begründet Martial Clément vom Kantonalen Amt für Statistik einerseits mit der Pandemie-Lage.
Andererseits hat es mit der Demografie der Einwohner zu tun: "Im Kanton Freiburg haben wir eine der jüngsten Bevölkerungen der Schweiz", sagt Clément. Und junge Menschen würden häufiger Kinder kriegen. Besonders sei der Anstieg bei den Geburten im Sense- und im Vivisbachbezirk gewesen, führt Clément aus.
Mehr Hochzeiten und mehr Scheidungen
Elf Prozent mehr Hochzeiten hat es letztes Jahr im Kanton gegeben - das ist laut Martial Clément aber leicht zu erklären. Viele Paare hätten ihre Hochzeit im ersten Pandemie-Jahr geplant, sie dann aber nach hinten verschoben, erläutert er. Daher habe es nicht wirklich einen Anstieg bei den Eheschliessungen gegeben.
Anders sieht es bei den Scheidungen aus. Clément spricht von einer Zunahme von 20 Prozent im Jahr 2021.




