«Es gibt keine Änderungen bis am 24. Dezember»
In grossen Teilen der Schweiz müssen Restaurants und Einrichtungen wieder schliessen. Im Kanton Freiburg sieht die Lage etwas anders aus. Staatsrat Maurice Ropraz zu der aktuellen Situation im Kanton.

Heute Nachmittag hat der Bundesrat in den Medien verkündet, dass Restaurants und andere Einrichtungen in der ganzen Schweiz schliessen müssen. Doch Kantonen mit guter gesundheitlicher Lage dürfen weiterhin gewisse Massnahmen in ihrem Hoheitsgebiet lockern. Der Kanton Freiburg gehört zu diesen Kantonen und hat darum das Recht, die Restaurants weiter offen zu lassen. RadioFr. hat beim Staatsrat Maurice Ropraz nachgefragt, was der Kanton Freiburg aus diesen Möglichkeiten machen will.
RadioFr.: Der Bundesrat hat heute Nachmittag Massnahmen zur Verschärfung entschieden, aber den Kantonen die Option offen gelassen, Ausnahmen zu machen. Freiburg gehört dazu. Wie hat sich Freiburg entschieden fortzufahren?
Maurice Ropraz: Der Kanton Freiburg war in Kontakt mit der Romandie. Wir haben beschlossen, dass es bis am 24. Dezember keine Änderungen gibt. Bis nächste Woche fahren wir weiter wie heute. Was bis heute geöffnet war, darf offen bleiben. Was nicht geöffnet war, muss geschlossen bleiben.
Wann wird entschieden, wie es ab dem 24. Dezember weiter geht?
Am Montag haben wir weitere Diskussionen mit den Westschweizer Kantonen. Wir werden nächste Woche entscheiden, was passieren wird. Aber es wird jetzt für alle Kantone eng. Der Bund hat weitere Massnahmen für nächstes Jahr vorgesehen. Es wird schwierig, das ist klar. Aber wir wollen unbedingt unsere Massnahmen in der Romandie harmonisieren.
Hat man als Grenzkanton auch etwas Angst, dass man von der Deutschschweiz überrollt werden könnte? Also dass nun alle nach Freiburg kommen?
Ja, wir wollen nicht allein handeln, dies könnte für unseren Kanton gefährlich sein. Deshalb wollen wir unbedingt unsere Massnahmen mit den anderen Kantonen absprechen und vereinheitlichen. Unser Ziel ist es, dass, wenn wir schliessen müssen, wir das zusammen machen. Dies wäre dann auch der Fall bei einer späteren Wiedereröffnung. Man macht alles was man kann und was man darf. Aber bis zum 24. Dezember geht es sowieso weiter wie bis heute.




