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«Es het niemer Erfahrig gha mit sonere Krise»

Auch für Brigitte Schnider, Leiterin Administration von Tafers und Merlach, war die Situation mit dem Coronavirus etwas ganz neues, wie sie in unserer HFR-Serie erzählt.

Brigitte Schnider, empfand den Zusammenhalt im Team als etwas wunderbares. © RadioFr.

Wann Brigitte Schnider das erste Mal vom Coronavirus gehört hat, weiss sie nicht mehr so genau – zu viel ist seither passiert. Zusammen mit dem Technischen Dienst mussten sie innerhalb von drei Tagen den Empfang umbauen – "coronakonform" machen: Covid-Patienten links, die anderen rechts.

Immer wieder kamen neue Informationen und Anweisungen, was besonders für diejenigen Mitarbeiter:innen eine Herausforderung gewesen sei, die nicht jeden Tag arbeiten: «Ganz viele Personen arbeiten Teilzeit. Für diese Leute war es eine enorme Herausforderung: Von der ersten Minute, in der sie mit der Arbeit begannen, mussten sie wissen, was gilt. Das, was das letzte Mal noch gegolten hat, war jetzt nicht mehr so.»

Das Telefon am Empfang in Tafers habe dieses Jahr häufiger geklingelt als sonst, auch weil die kantonalen Hotlines überlastet waren. Diese Zeiten zeigten aber auch schöne Seiten, unter anderem der Zusammenhalt im Team: «Was mir nahe ging: wie ich spürte, wie wir fähig sind, uns gegenseitig zu unterstützen, einander zu fragen: Kann ich helfen? Geht's dir gut? Die, denen es gut ging, unterstützten die anderen. Das empfand ich als so etwas Wunderbares.» So kam das Administrations-Team von Tafers und Merlach eigentlich gut durch das Jahr, zwar mit vielen Überstunden, dafür praktisch ohne Ausfälle.

Den ganzen RadioFr.-Beitrag hört ihr hier:

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RadioFr. - Lukas Siegfried / rb
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