Familien sollen raus aus der Sozialhilfe
Der Kanton Freiburg hat ein Gesetz entworfen, um einkommensschwache Familien mit Ergänzungsleistungen zu unterstützen. Im Visier sind Familien mit Kleinkindern.

Der Kanton Freiburg will rund 1200 Familien aus der Armut befreien. Die Gesundheitsdirektion hat dazu einen Gesetzesentwurf vorgestellt.
Im Visier sind einkommensschwache Familien mit Kleinkindern. Sie sollen Ergänzungsleistungen erhalten, um nicht auf Sozialhilfe angewiesen zu sein. Laut einer Mitteilung will das Gesetz die Eltern auch dazu anspornen, einer Arbeit nachzugehen.
Die Direktion schätzt, dass sie Familien mit bis zu 10'000 Franken pro Jahr unterstützten kann. Zudem würden die regionalen Sozialdienste um rund eine Million Franken entlastet, wenn weniger Familien auf Sozialhilfe angewiesen sind.
Parteien und Organisationen können bis im Juni zum Entwurf Stellung nehmen.




