Folgt auf den Kantersieg ein Einbruch?
9:1 gegen den EHC Kloten, nun folgt das Spiel gegen den Leader der National League - Genf-Servette. Die Freiburger sind gewarnt.

Keine falsche Sicherheit, den Kopf nicht zu hochhalten, nicht übermütig werden. Nach einem Kantersieg kann es oft vorkommen, dass ein Team danach verliert. Weil es das Gefühl hat, es gehe nun alles von alleine. Dieser Ansicht ist auch unser Gottéron-Kommentator Fabian Waeber im "Flammewärfer".
Die Freiburger sind aber gewarnt, wissen, dass es nicht so einfach weitergeht. Besonders nicht im nächsten Spiel, auswärts bei Genf-Servette. Die Genfer haben fünf der ersten sechs Spiele der Saison für sich entschieden und grüssen von der Spitze der Tabelle.
Freiburger Kaderbreite gegen Genfer Ausländer
Klar, mit einem Kantersieg im Rücken lässt es sich leichter Eishockey spielen. Laut Matthias Rossi habe man aber auch für die Tore gekämpft, diese seien nicht einfach hineingefallen. "Wir waren vor dem Tor präsent, dort wo es weh macht und haben auch dreckige Tore erzielt." Genau das braucht eine Mannschaft, wenn der Start der Saison nur verhalten war.
Jetzt also wartet mit Genf der Leader, der vor allem von seinen Ausländern lebt. Topscorer ist - wie immer mal wieder in den letzten sechs Jahren - der schwedische Verteidiger Henrik Tömmernes. Weiter in Genf sein Landsmann und Edeltechniker Linus Omark. Hinzu kommen drei finnische Weltmeister und Olympiasieger von 2022: Valtteri Filppula, Sami Vatanen und Teemu Hartikainen.
Mögliche Aufstellung gegen Genf
Getreu dem Motto "Never change a winning team" hat Christian Dubé bei seinen Linien nichts geändert. Sowohl in der Verteidigung, im Sturm als auch im Powerplay bleibt alles gleich wie beim Spiel gegen Kloten.
Tor
- Berra
Verteidigung
- Gunderson und Jecker
- Diaz und Vainio
- Sutter und Dufner
- Scheidegger und Chavaillaz
Sturm
- Desharnais mit Mottet und Sprunger
- De la Rose mit Bertschy und Kuokkanen
- Walser mit Schmid und Marchon
- Bykov mit Rossi und Jörg



