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Künftig nur noch ein Abstimmungsbüro

Die fusionierte Gemeinde Tafers ist derzeit daran, die letzten Reglemente zu vereinheitlichen. Abstimmen kann die Bevölkerung bald nur noch an einem Standort.

Die Stimmberechtigten von Tafers hatten an der GV keine negativen Rückmeldungen. © Wikimedia Commons

Die Gemeinden Tafers, Alterswil und St. Antoni haben vor fast genau drei Jahren Ja zu einer Fusion gesagt. Seit dem 1. Januar 2021 gehören die drei Dörfer zusammen. Der Findungsprozess dauert dabei weiter an. Abfallgebühren, Schulzahnart bis zum Friedhof - für alles gibt es in einer Gemeinde Reglemente. Diese mussten seit der Fusion vereinheitlicht werden. Die Generalversammlung hat am Montagabend drei weitere Reglemente abgesegnet - jetzt fehlen laut Syndic Markus Mauron nur noch zwei grosse: "Das Wasser- und Abwasserreglement sind noch zwei wichtige Reglemente, welche die ganze Bevölkerung betreffen."

Nicht nur die Reglemente werden angepasst, auch eine Zentralisierung nach Tafers findet statt. In Zukunft wird es in Alterswil und St. Antoni keine Abstimmungsbüros mehr geben. "Da müssen wir ehrlich sein, dass das früher oder später so kommen wird", erklärt Mauron. Negative Rückmeldungen habe es darauf bisher keine gegeben. "Das Couvert kann man wie bisher an allen drei Orten in den Briefkasten legen."

Die Stimmung in der Bevölkerung sei gut, sagt der Syndic der Gemeinde Tafers. "Die Leute sind zufrieden, wie die Fusion abgelaufen ist." Auch an der Gemeindeversammlung am Montagabend gab es keinerlei kritische Einwände.

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RadioFr. - Philipp Bürgy / faeb / rb
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