Ist Feuerwerk zu Silvester langsam verpönt?
Um Feuerwerk zu verkaufen, müssen Geschäfte eine Spezialbewilligung beantragen. In Freiburg gibt es von diesen Anträgen immer weniger.

Hat das Schwarzpulver bald ausgedient? Diese Frage stellt sich kurz vor Silvester. Üblicherweise beantragen rund 15 Geschäfte im Kanton Freiburg eine Bewilligung zum Verkauf von Feuerwerk. In diesem Jahr sind es nur acht. Dies sagt Bernard Vonlanthen, Mediensprecher bei der Kantonspolizei Freiburg.
Einkaufen im Internet?
"In der letzten Zeit wird Feuerwerk aber vermehrt im Internet bestellt. Da raten wir zur Vorsicht", sagt Vonlanthen. Man wisse nicht, ob die Raketen zuvor auf ihre Sicherheit überprüft worden sind. Es empfiehlt sich also die Böller nur bei zertifizierten Geschäften zu erwerben.

Beim Zünden des Feuerwerks gibt es einiges zu beachten. Hier die Tipps der Kantonspolizei Freiburg:
- Raketen niemals in der Hand halten, wenn man sie entzündet
- Zuckerstöcke auf eine feuerfeste Unterlage stellen vor dem Abbrennen
- Kein Feuerwerk in Innenräumen
- Kinder immer im Auge behalten
Promille-Grenze bedenken
Aber auch abseits vom Feuerwerk gibt es an Silvester diverse Dinge zu beachten. Vorsicht geboten ist besonders beim Alkohol. "Wir bitten die Meschen eingängig sich allenfalls ein Taxi zu nehmen, den ÖV zu bevorzugen oder mit Nez Rouge nach Hause zu fahren", sagt Bernard Vonlanthen.
Vorsicht geboten ist auch bei trockenen Tannenbäumen oder Adventskränzen. Diese Kerzen sollten lieber nicht noch einmal angezündet werden.
Werden all diese Tipps befolgt, steht dem Knaller-Abend nichts mehr im Wege.




