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Feuerwerk verbieten oder nicht?

An Silvester musste die Kantonspolizei mehrmals wegen Feuerwerk ausrücken. Eine Initiative will den Raketen nun den Stecker ziehen.

Vielleicht hat es sich bald ausgeknallt. © Keystone

Vier Einsätze wegen Feuer, zwei davon in Zusammenhang mit Feuerwerk. Das ist die Bilanz der Freiburger Kantonspolizei zur Silvesternacht. "Es war eine grosse Nacht mit vielen Einsätzen", sagt Mediensprecherin Christa Bielmann.

Neben den Bränden mussten die Beamten ausrücken wegen Lärmbelästigung, Unstimmigkeiten zwischen Personen, Einbrüchen und Sachbeschädigung. Bei den beiden Bränden, ausgelöst durch Feuerwerk, kam niemand zu Schaden. Einmal entflammte ein Holzhaufen, ein anderes Mal ein Sofa, welches sich auf einem Balkon befand. 

Initiative will Feuerwerk verbieten

Die Oberhand über den Feuerwerksverkauf und das Zünden haben die Gemeinden. Aber was, wenn man nach Silvester noch eine Rakete zündet? "Oft erhalten wir dann Meldungen zu Lärmbelästigungen. Dann rücken wir aus und untersuchen die Situation", so Christa Bielmann. 

Solche Interventionen seien keine Seltenheit. Dies wohl einer der Gründe für die Volksinitiative zur Einschränkung von Feuerwerk. Eingereicht wurde sie im Mai 2022. Bisher konnte das Initiativkomitee über 40'000 Unterschriften sammeln. Unterstützt wird das Begehren von zahlreichen Tierschutzorganisationen – so auch der Freiburger Tierschutzverein. 

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RadioFr. - Andrea Schweizer
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