Jugendräume als neuer Treffpunkt
Ungestörter als zu Hause, angenehmer als die Bushaltestelle: Jugendräume bieten einen guten Treffpunkt für Jugendliche.

Es gibt immer mehr Eltern, die nicht die ganze Jugendbande bei sich zu Hause dulden. Erwachsene sind empfindlicher gegen Lärm geworden. In Jugendräumen können die Teenager an einem geschützten Ort zusammen kommen und sich in Ruhe treffen.
Anstatt sich wegen der Lautstärke zu nerven, soll man das Gespräch mit ihnen suchen, meint Eva Anderegg, Jugendarbeiterin von Gurmels: "Beschimpft sie nicht, versucht sie nicht zu belehren. Redet einfach mit ihnen, so wie ihr auch mit anderen Erwachsenen redet. Nehmt sie ernst. Das ist das grösste Vertrauen, das ihr ihnen geben könnt."
Eroberung der Jugendräume
Nicht alle Jugendlichen nützen die zur Verfügung gestellten Räume. "Die Oberstufe hat etwa 324 Schülerinnen und Schüler. Da kommen nicht alle in die Jugendräume. Es ist immer die Frage, wer den Jungendraum erobert. Welche Klasse? Es ist ähnlich wie auf dem Pausenplatz", sagt Bartel Overney, Jugendarbeiter von Plaffeien.




