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Keine lebenslangen Renten mehr

Die Freiburger Oberamtmänner und Staatsräte sollen keine lebenslangen Renten mehr erhalten. Nun liegt der Gesetzesentwurf vor.

Das Amt des Staatsrates soll aber weiterhin attraktiv bleiben. Deswegen sind im Gesetzesentwurf diverse Massnahmen vorgesehen. © fr.ch
Die Staatsräte im Kanton Freiburg sollen keine lebenslangen Renten mehr erhalten, sondern nur noch eine Übergangsentschädigung. Die Kantonsregierung hat einen entsprechenden Gesetzesentwurf verabschiedet und ihn dem Grossen Rat weitergeleitet. 

Der Anstoss zu dieser Gesetzesänderung kam aus dem Parlament. Wegen der Reform der Pensionskasse für das Staatspersonal erhalten die Staatsangestellten in Zukunft weniger Rente. Deswegen sollen auch der Staatsrat und die Oberamtmänner Abstriche machen.

Am Freiburger Staatsrat war es beim Gesetzesentwurf ein Anliegen, dass die bisherigen Amtsinhaber nicht benachteiligt werden. Darum wird es für sie eine Übergangslösung geben. 

Auch soll das Amt des Oberamtmanns und des Staatsrats weiterhin attraktiv bleiben. So bekommen sie unter anderem fast 30'000 Franken mehr Lohn pro Jahr, wenn sie ab 2022 gewählt werden.
RadioFr. - Nadine Schmid
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