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Freiburg bringt der Nati kein Glück

Die Schweiz beendet das Heimturnier in Freiburg im Rahmen der Euro Hockey Tour sieglos auf dem letzten Platz. Zum Abschluss verliert das Team von Trainer Patrick Fischer gegen Finnland 1:4.

Das Heimturnier in Freiburg verläuft für das Eishockey-Nationalteam alles andere als gut © KEYSTONE/SALVATORE DI NOLFI
Das Heimturnier in Freiburg verläuft für das Eishockey-Nationalteam alles andere als gut © KEYSTONE/SALVATORE DI NOLFI
Das Heimturnier in Freiburg verläuft für das Eishockey-Nationalteam alles andere als gut © KEYSTONE/SALVATORE DI NOLFI
Das Heimturnier in Freiburg verläuft für das Eishockey-Nationalteam alles andere als gut © KEYSTONE/SALVATORE DI NOLFI
Das Heimturnier in Freiburg verläuft für das Eishockey-Nationalteam alles andere als gut © KEYSTONE/SALVATORE DI NOLFI
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"Wir wollten heute unbedingt mit einem Sieg abschliessen, jetzt bleibt uns leider nichts anderes übrig, als allen Leuten danke zu sagen, dass sie sich die Zeit genommen haben und uns unterstützten," sagte Tristan Scherwey nach der dritten Niederlage der Schweiz an den Euro Hockey Games in Freiburg. Das Team von Patrick Fischer unterliegt am frühen Sonntagnachmittag den Finnen mit 1:4. Wie alle anderen lief auch der gebürtige Freiburger zum ersten Mal im Nati Dress in der BCF Arena auf an diesem Turnier. "Freiburg hat es verdient, ein internationales Turnier bei sich zu haben. Ich hoffe für den Kanton, für die Leute hier, dass die Nationalmannschaft wieder hierherkommt und dass es diese Mannschaft dann besser machen wird als wir," fasst Scherwey zusammen. Dabei ging es aus Schweizer Sicht gut los.

In der 16. Minute gingen die Schweizer erstmals an diesem Turnier in Führung: Verteidiger Lukas Frick, im eigenen Drittel herrlich von Vincent Praplan lanciert, traf nach einer schönen Einzelaktion. Kurz vor der ersten Pausensirene vergab Calvin Thürkauf alleine vor dem finnischen Keeper Emil Larmi die goldene Chance zum 2:0.

Aberkanntes Tor - 1:3 statt 2:2

Das Mitteldrittel verlief dann allerdings alles andere als nach dem Gusto der Einheimischen. Bereits nach 16 Sekunden glich der bei Lugano tätige Marcus Granlund zum 1:1 aus, dabei hinterliess der Schweizer Keeper Gauthier Descloux alles andere als eine gute Figur. Zuvor war Tyler Moy ein Fehler unterlaufen.

Nach dem 1:2 von Teemu Hartikainen (27.), der bei Genève-Servette spielt, wurde ein Tor von Michael Fora (34.) aberkannt, weil Praplan (unfreiwillig) im Torraum stand. Eine entscheidende Szene im Spiel? "Schwierig zu sagen," meint Tristan Scherwey, "Das 2:1 war etwa ein halber Meter Offside, aber sie konnten es nicht anschauen gehen. Schlussendlich bringt es aber nichts, da irgendwelche Ausreden zu suchen." Danach kam es noch schlimmer: 37 Sekunden vor dem Ende des Mitteldrittels erhöhte der vor dem Tor stehende "Klotener" Arttu Ruotsalainen auf 3:1 für den Olympiasieger und Weltmeister - Verteidiger Dominik Egli kontrollierte dessen Stock nicht. Spätestens nach dem 4:1 nach 30 Sekunden im Schlussabschnitt, es war ein Eigentor von Dean Kukan, gab es über den Sieger dieser Partie keinen Zweifel mehr.

Die vorangegangenen beiden Duelle gegen die Finnen hatten die Schweizer gewonnen. Diesmal leisteten sich die Einheimischen zu viele Unkonzentriertheiten, was auch der kurzen Erholungszeit geschuldet war. Das nächste Turnier im Rahmen der Euro Hockey Tour findet im Februar in Malmö statt. Das erste Spiel der Schweizer geht allerdings in Zürich über die Bühne, der Gegner ist erneut Finnland.

Schweiz - Finnland 1:4 (1:0, 0:3, 0:1)

Freiburg. - 4489 Zuschauer. - SR Kika/Prazak (CZE), Obwegeser/Fuchs. - Tore: 16. Frick (Praplan, Fora) 1:0. 21. (20:16) Granlund (Hartikainen) 1:1. 27. Hartikainen (Aaltonen, Granlund) 1:2. 40. Ruotsalainen (Rajala, Tyrväinen) 1:3. 41. (40:30) Granlund (Hartikainen) 1:4 (Eigentor Kukan). - Strafen: je 3mal 2 Minuten.

Schweiz: Descloux; Loeffel, Kukan; Fora, Frick; Egli, Alatalo; Le Coultre; Moy, Corvi, Herzog; Praplan, Haas, Mottet; Riat, Fuchs, Miranda; Bertschy, Thürkauf, Scherwey; Riedi.

Finnland: Larmi; Lepistö, Niku; Niemelä, Ohtamaa; Eronen, Koivisto; Honka, Sund; Hartikainen, Aaltonen, Granlund; Ikonen, Kemppainen, Kuokkanen; Ruotsalainen, Tyrväinen, Rajala; Repo, Tikka, Suomi.

Bemerkungen: Schweiz ohne Waeber, Marti, Andrighetto, Rod (alle überzählig) und Hughes (Ersatzgoalie). - Schüsse: Schweiz 43 (15-16-13); Finnland 26 (10-10-6). - Powerplay-Ausbeute: Schweiz 0/3; Finnland 0/3.

SDA / RadioFr.
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