Kolonnenstau und blinkende Ampeln
Die Verkehrssituation an der Kreuzung hinter dem Bahnhof ist gefährlich für Fussgänger und Velofahrer. Das könnte noch eine Weile so bleiben.

Der Bahnhof Freiburg bekommt eine neue Unterführung. Daher wird entlang der Avenue du Midi gebaut - und an der Richemond-Kreuzung herrscht Chaos. Die Ampeln an der meistbefahrenen Kreuzung der Stadt blinken orange. Für den Autoverkehr sei diese Umstellung gut, heisst es bei der Stadt Freiburg. Es gebe viel weniger Stau, da die Autos nicht auf grünes Licht warten müssten. Doch die zuständige Behörde räumt auch ein, dass die Situation riskant für Fussgänger und Velofahrer ist. Eine konkrete Lösung kann sie jedoch nicht vorweisen.
Ampeln an - Problem gelöst?
Die SBB sind für die Baustelle neben der Richemond-Kreuzung verantwortlich. Doch die Kreuzung selbst liege nicht in ihrer Zuständigkeit, heisst es auf Anfrage. Die prekäre Verkehrssituation dürfte also noch eine Weile bestehen bleiben. Ziel ist es, die Kreuzung bis 2025 zur Begegnungszone mit Tempo 20 umzubauen. Bis dahin müssen Verkehrsteilnehmer aber flexibel bleiben. Letzte Woche wurden die Ampeln probehalber wieder eingeschaltet, wodurch prompt ein grosser Stau entstand. Die Stadtbehörde plant nun, vor jedem Wochenende die Ampeln an der Richemond-Kreuzung wieder in den Rot-Grün-Betrieb zu schalten.



