Olympic gewinnt ohne zu glänzen
Gegen Lugano konnte Freiburg Olympic einen 98:77-Sieg feiern. Doch die Freiburger wussten nicht vollumfänglich zu überzeugen.

Der Beginn der Partie verlief ganz nach dem Gusto der Freiburger: Bereits nach wenigen Minuten lag Olympic mit zehn Punkten vorne. Eine Führung, die das Heimteam nie mehr aus den Händen gab. Nach dem ersten Viertel schien das Spiel bereits gelaufen, Olympic führte mit 31:19. Bis zur Pause konnte der Vorsprung sogar noch ausgebaut werden, der Tee in der Kabine konnte mit einer schönen 18-Punkte-Führung genossen werden.
Zudem stimmten auch die statistischen Werte der Freiburger. Aus dem Feld gelangen 60 Prozent der Würfe, Dreipunkte-Würfe fielen zu starken 55 Prozent! Auch bei den Rebounds hatte das Heimteam die Nase knapp vorne, trotz des starken Uros Nikolic bei den Gegnern. Der Serbe, 204cm gross, war unter den Körben eine Macht. Olympic bekam ihn bis zum Ende der Partie nie richtig unter Kontrolle. Nikolic wurde mit 28 Punkten am Ende zum besten Spieler seines Teams gewählt.
Schwache zweite Halbzeit der Freiburger
Der Start in das dritte Viertel gelang noch gut, zwei Dreier in Serie gelangen, Olympic lag mit 24 Punkten in Führung. Doch diese schmolz danach kontinuierlich. Viele schlechte Wurfentscheidungen wurden gemacht, Turnovers wurden provoziert, das Heimteam hatte den Kopf nicht mehr so richtig bei der Sache. Das dritte Viertel endete mit einem Unentschieden, 20 Punkte für beide Mannschaften.
Auch im letzten Abschnitt konnte Olympic nie mehr so richtig die Überhand gewinnen. Zwar gelang den Gästen aus dem Tessin auch nicht viel und Freiburg musste nicht mehr machen, das Spiel wurde dadurch aber ein wenig fad. Am Ende war es ein lockerer Sieg mit 21 Punkten, ohne dass Olympic sich von der besten Seite zeigen musste.
Strenges Programm in den nächsten Wochen
Am kommenden Mittwoch empfangen die Freiburger - wieder zu Hause - den BBC Monthey zum Viertelfinale des Ligacups. Dort soll unbedingt ein Sieg her, mindestens das Halbfinale soll erreicht werden. Danach warten mit Basel und Neuenburg noch zwei Gegner in der Meisterschaft innert einer Woche. Den Januar schliessen die Freiburger auf internationaler Bühne ab, am Europe Cup in Polen. Dort spielt Olympic innert vier Tagen alle drei Gruppenspiele dieses Wettbewerbs.




