Die Sensler Grossratskandidaten am Polit-Apéro

Grossratskandidatinnen und -kandidaten für den Sensebezirk waren zu Gast beim Polit-Apéro von RadioFr. Wie stellen sie sich den Sensebezirk der Zukunft vor?

Im Restaurant Drei Eidgenossen in Bösingen stellten sich die Teilnehmenden unseres Polit-Apéros den Fragen unserer Reporter. Das Gespräch drehte sich um das Entwicklungspotenzial des Sensebezirks in den Bereichen Mobilität, Gesundheit, Schwimmbadbau, Raumplanung und Bildung. 

Ist der Traum vom Eigenheim auch im Sensebezirk bereits geplatzt? Bis in die 90er Jahre entsprach es fast der Normalität, dass eine junge Familie ein Einfamilienhaus besass. Platzmangel und steigende Immobilienpreise machen es jedoch immer schwieriger, eine Immobilie zu erwerben. Die Einschätzungen gehen vom kreativen Umgang mit dem verfügbaren Platz bis hin zum Schutz der Kulturlandschaft.

Alle Teilnehmenden sind sich einig: Punkto öffentlicher Verkehr gibt es im Sensebezirk noch viel Entwicklungspotenzial. Laut Andreas Stalder müssen sich der motorisierte Privatverkehr und der ÖV gemeinsam entwickeln. Auch im Bereich Velowege gibt es noch Anreize auszuschöpfen, vor allem zur Bewältigung kürzerer Arbeitswege. Sicherheit ist hier ein Schlüsselwort: Dass die Strassen für Fahrräder noch nicht ausreichend sicher sind, teilen alle Anwesenden.

Bis zu 40 Millionen Franken soll das neue Schwimmbad in Plaffeien kosten. Die Gemeinde kann diese Kosten nicht alleine bewältigen und hofft daher auf Beiträge vom Kanton und den Gemeinden im Sensebezirk. Grundsätzlich ist die Stimmung in der Diskussionsrunde punkto Schwimmbadbau positiv. Wichtig sei jedoch die Erreichbarkeit des Schwimmbads mit dem ÖV, so Tim Spicher von den Grünliberalen. 

RadioFr. - Redaktion / cys