Polit-Apéro die Zweite: Bildung und Gesundheit

Im gestrigen Artikel haben wir euch noch zwei Themenpunkte vorenthalten. Entdeckt heute, wie die Sensler Grossratskandidatinnen und -kandidaten die Themen Bildung und Gesundheitsversorgung angehen möchten.

Der erste Teil des Polit-Apéros zu den Schwerpunkten Raumplanung, Mobilität und dem Schwimmbad in Plaffeien haben wir euch bereits gestern vorgestellt. Heute geht es weiter mit den verbleibenden Diskussionspunkten.

Alle Teilnehmenden sind sich einig: Der Kanton Freiburg hat ausgezeichnete Ausbildungsmöglichkeiten mit der Universität und der PH. Das grösste Problem: Viele im Kanton ausgebildete Fachkräfte bleiben nicht in der Region, sondern gehen nach ihrem Abschluss in andere Kantone arbeiten. Ein weiteres Problem: Wer im unteren Sensebezirk wohnt, geht für seine Ausbildung vielleicht nicht in die Stadt Freiburg, sondern lieber nach Bern. Was wollen unsere Grossratskandidatinnen und -kandidaten dieser Entwicklung entgegensetzen?

Das Spital Tafers ist nicht rentabel. Ausserdem ist der Standort für die Ausbildung von jungen Ärzten und die Beschäftigung von Pflegepersonal nicht attraktiv. Deshalb soll im Sensebezirk ein Gesundheitszentrum Freiburg gebaut werden. Jedoch hat die Hirslandengruppe Bern Interesse am Standort Tafers bekundigt. Wäre die Weiterführung des Spitals Tafers als Notfallklinik eine Möglichkeit? Darüber diskutieren Geraldine Bürgy (SP) und Simone Grossrieder (Grüne).

RadioFr. - Redaktion / cys