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Bachverschmutzung in Prez-vers-Noréaz

Durch Bohrarbeiten auf einem privaten Grundstück geriet Schlick in den Palon-Bach. Das Bohrunternehmen muss sich verantworten.

Die Verschmutzung hat sich bis zum Seedorfer See ausgebreitet. © Kantonspolizei

Am Mittwochnachmittag intervenierten der Wildhüter, ein Vertreter des Amtes für Umwelt und die Kantonspolizei wegen einer Verschmutzung des Wasserlaufs Palon in Prez-vers-Noréaz, wie die Kantonspolizei in einer Mitteilung schreibt. Schlick war auf eine nahe gelegene Strasse geflossen und gelangte in die Sauberwasserleitungen, die in den Bach mündeten.

Die Verschmutzung breitete sich bis zum See von Seedorf aus, über eine sichtbare Distanz von mehr als 1,5 km. Die Ermittlungen der Polizei ergaben, dass eine Firma, die auf einem nahe gelegenen Privatgrundstück Bohrarbeiten durchführte, für die Abflüsse verantwortlich war. Sie wird bei der Staatsanwaltschaft angezeigt.

Das Ökosystem wurde in Mitleidenschaft gezogen, der Wildhüter konnte bislang jedoch kein Fischsterben feststellen. Der Bach wurde durch den Bohrschlamm, der sich im Bachbett festgesetzt hatte, erheblich beeinträchtigt.

Frapp - Mattia Pillonel
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