Achter Sieg in Serie für Freiburg-Gottéron
Das Team von Trainer Christian Dubé hat seit dem 21. September (2:5-Niederlage gegen Lausanne) nie mehr verloren und ist die Nummer 1.

Freiburg-Gottéron gewinnt gegen ein dezimiertes Genf-Servette souverän und verdient mit 2:0. Torhüter Reto Berra feierte dabei sein zweites Shutout der Saison. Die Freiburger überzeugten ein weiteres Mal mit viel Selbstvertrauen, Disziplin und einer kompakten Teamleistung. Das Spielsystem von Christian Dubé setzten die Spieler auf dem Eis erneut nahezu perfekt um. Offensiv kam Gottéron zu guten Chancen, profitierte aber bei den beiden Toren von Fehlern des Gegners.
In der 15. Minute fiel das 1:0 für Freiburg durch einen Puckverlust der Servettien in der offensiven Zone. Nathan Marchon führte den Konter pfeilschnell aus und gab die Scheibe weiter zu Julien Sprunger. Der Captain schoss direkt, Genf-Hüter Gauthier Descloux liess abprallen und Mauro Jörg übernahm dankend die freiliegende Scheibe und schoss zum 1:0 ein.
Auch beim 2:0 in der 34. Minute leisteten die Genfer erneut dankbare Schützenhilfe, indem sie die neutrale Zone Freiburg überliessen. Julien Sprunger überquerte das ganze Spielfeld und gab die perfekte Vorlage zum 2:0 von Chris DiDomenico.
Nur elf Gegentore hat Gottéron in den letzten zehn Meisterschaftsspielen kassiert. Mit einem solchen Wert steht einem neunten Sieg in Serie am Samstag gegen Aufsteiger Ajoie nichts im Weg.
Servette blickt auf neun Niederlagen in den letzten zehn Partien zurück. Nach dem Spiel drangen einige aufgebrachte Genfer-Anhänger in die Medienzone (Mixed-Zone) ein und wollten in die Garderobe der Genfer vorstossen. Einige Gottéron-Spieler sowie Mitglieder des Staffs konnten die Genfer Meute jedoch zurückdrängen. Das Sicherheitspersonal war nicht vor Ort. Somit stellte sich die Frage: Hat Gottéron ein Sicherheitsproblem? À suivre...
Telegramm
Gottéron – Servette 2:0 (1:0, 1:0, 0:0)
7864 Zuschauer. SR: Stricker, Piechaczek (Schlegel, Gemmi). Tore: 15. Jörg (Sprunger, Marchon) 1:0. 34. DiDomenico (Sprunger, Schmid) 2:0. Strafen: 6-mal 2 Min. gegen Gottéron, 5-mal 2 Min. gegen Genf.
Freiburg-Gottéron: Berra; Furrer, Sutter; Chavaillaz, Gunderson; Dufner, Diaz; Jecker; Jörg, Walser, Marchon; Mottet, Desharnais, Brodin; DiDomenico, Schmid, Sprunger; Jobin, Bykow, Rossi; Bougro.
Genf-Servette: Descloux; Tömmernes, Jacquemet; Le Coultre, Vatanen; Maurer, Karrer; Smons; Winnik, Filppula, Smirnovs; Patry, Jooris, Moy; Vouillamoz, Vermin, Völlmin; Cavalleri, Berthon, A. Riat; Campagna.
Bemerkungen: Gottéron ohne Kamerzin (verletzt) und Herren (überzählig), Servette ohne Richard, Mercier, Antonietti, Pouliot, Rod (alle verletzt) sowie Miranda (krank).




