News für unsere Region.

Am Schluss mit leeren Händen

Volley Düdingen geht in dieser Saison leer aus und bleibt ohne Medaille. Wir ziehen Bilanz.

Die Karriere endet für Laura Caluori ohne Medaille. © Frapp

Volley Düdingen verabschiedet sich mit einer Niederlage in die Frühlingsferien. Das Team von Trainer Dario Bettello hat das dritte und entscheidende Spiel in der Serie um die Bronzemedaille verloren. Die Power Cats unterliegen Kanti Schaffhausen mit 2:3-Sätzen und verlieren die Serie mit 1:2. Noch zu Jahresbeginn hatte Volley Düdingen die Chance, zwei Titel zu holen. Die Senslerinnen schlossen die Qualifikation auf dem vierten Rang ab und konnten anschliessend im Playoff-Halbfinal gegen Neuenburg um den Finaleinzug spielen.

Diese Serie wurde jedoch durch das Corona-Reglement abgebrochen. Mittlerweile wurde dieses Reglement für den Playoff-Final zwischen Neuenburg und Aesch-Pfeffingen angepasst. Somit wird es keinen Corona-Meister, sondern einen sportlichen Meister geben. Dies ist für die Power Cats eine weitere bittere Pille. Als kleines Trostpflaster gab es für die Düdinger Volleyballerinnen noch die Silbermedaille nach der Schweizer Cupfinal-Niederlage gegen Volero Zürich. Aber klar: Dort wollten die Senslerinnen unbedingt den ersten Titel nach Düdingen holen. Mit dem Aufstieg des Teams von Stav Jacobi war dies wohl einer der letzten reelen Chancen.

Nach der Saison ist vor der Saison

Der Kader der Power Cats für die Saison 2022/2023 steht in seinen Grundzügen. Die frisch operierte Captain Elena Steinemann bleibt noch ein Jahr in Düdingen, wie auch Topskorerin Nicole Eiholzer, Libera Noemi Portmann, Aussenangreiferin Sarina Wieland und Zuspielerin Marcia Rohrer.

Mit der neuen Libera Lara Hasler haben die Power Cats für die kommende Spielzeit sechs Schweizer Spielerinnen unter Vertrag. Offen ist, welche Ausländerinnen weiterhin dabei sein werden. Nur die amerikanische Zuspielerin Mita Uiato hat ihren Vertrag bereits verlängert. Alexandra Dascalu, Blake Mohler und Cara Cunningham stehen vor einer offenen Zukunft. Es ist eher unwahrscheinlich, dass Trainer Dario Bettello drei verletzungsanfällige Spielerinnen behält.

RadioFr. - Martin Zbinden
...