Sieben Ausländer im Eishockey ab 2022
Die National League hat heute bekannt gegeben, dass ab der Saison 2022/2023 neu sieben statt vier Ausländer pro Mannschaft spielen dürfen.

Sieben Ausländer wird jede Mannschaft ab der Saison 2022/2023 pro Spiel einsetzen dürfen. Dies kommunizierte die National League AG heute. Zudem werden auch die ausländischen Spieler, welche eine Schweizer Lizenz besitzen, dazu zählen. Dies aber erst, sobald sie 22 Jahre alt sind. Jüngere Ausländer mit Schweizer Lizenz werden weiterhin nicht zum Ausländerkontingent zählen. Damit will die Liga die ausländischen Spieler, welche mindestens fünf Jahre in der Schweiz ausgebildet wurden, die Möglichkeit geben den Schweizer Pass zu erwerben und sich damit auch für die Schweizer Nationalmannschaften zu qualifizieren, wie es in der Mitteilung heisst.
Die Anpassung der Ausländerregel ist Teil einer ganzen Ligareform, welche bis März 2021 von den neu gegründeten National League AG verabschiedet werden soll. Zur Ligareform gehören zudem Ligazugehörigkeiten, Financial Fairplay und die Regelung des Agentenwesens. Alle Themenpunkte werden in einem Aktionärsbindungsvertrag (ABV) festgehalten.
Über den Inhalt des ABV besteht seitens Aktionären Konsens, nun gilt es jedoch noch die Details in den übrigen Reglementen auszuarbeiten. Dies wird im Verlaufe des Februars 2021 erfolgen, so dass anfangs März 2021 die Detailbereinigung mit den Clubs erfolgen kann. Zielsetzung ist es, diese Reglemente bis Ende März 2021 zu verabschieden und da-mit auch den ABV unterzeichnen zu können, schreibt die National League AG in ihrer Mitteilung von heute.




