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So schön sind eure selbstgemachten Adventskränze

Ihr habt uns Fotos eurer selbstgemachten Adventskränze geschickt! Wir zeigen die schönsten Kreationen und erklären, wo der Brauch herkommt.

Dieser dekorative Adventsschmuck von Marlise Brülhart verbreitet ein warmes Licht und sorgt für heimelige Adventsstimmung. © zvg

Die Tradition, für die Adventszeit einen Kranz zu binden und Kerzen anzuzünden, entstand vor mehr als 180 Jahren im Hamburg. Die Idee stammt von einem evangelischen Pfarrer - er arbeitete in einem Heim für gefährdete Kinder und Jugendliche. Diese fragten ihn immer wieder, wie viele Tage es noch bis Weihnachten sind.

Juerg Kilchherr hat beim Camping Schiffenen die Natur direkt vor der Tür. Er verteilt seine abwechslungsreichen Dekorationen gleich auf zwei Kränze.

Der Pfarrer stellte ein Wagenrad auf mit 23 Kerzen darauf - vier grosse für die Sonntage und 19 kleine für die Wochentage. Jeden Tag wurde eine Kerze angezündet, bis Weihnachten schliesslich vor der Tür stand. Zwei Jahrzehnte später begann er, seinen Kranz mit Tannenzweigen zu schmücken. Darin findet sich der Ursprung unseres heutigen Adventskranzes mit vier Kerzen, wie das Erzbistum Köln auf seiner Webseite erklärt.

Beim Ensemble von Silvia Vonlanthen kommen die eleganten Kerzen in geschmückten Töpfchen zur Geltung.

Von der evangelischen Kirche in Hamburg aus verbreitete sich der Brauch im Rest des Landes. Bei der katholischen Kirche hielt der Adventskranz erst nach dem Zweiten Weltkrieg grossflächig Einzug. Das Licht der Kerzen symbolisiert ursprünglich Jesus Christus, die grünen Tannenzweige stehen für das Leben. Die Form des Kranzes, ein Ring ohne Anfang und Ende, kann als Symbol für die Ewigkeit gedeutet werden.

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RadioFr. - Redaktion / iwi
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