News für unsere Region.

Staatsrat will weniger Massnahmen als der Bundesrat

Die Freiburger Regierung will bei den Coronamassnahmen weniger Einschränkungen. Unter anderem unterstützt sie die 2G-Verlängerung nur bis Ende Februar.

Der Freiburger Staatsrat unterstützt den Bundesrat nicht in allen vorgeschlagenen Coronamassnahmen. © KEYSTONE

Die Freiburger Regierung will bei den Coronamassnahmen weniger weit gehen als der Bundesrat. In der Antwort zur Vernehmlassung befürwortet der Staatsrat zwar eine Verlängerung der 2G-Regelungen bis Ende Februar, er spricht sich jedoch gegen eine Lösung bis Ende März aus. Laut einer Mitteilung des Kantons sei noch zu wenig klar, wie sich die Auswirkungen der Omikron-Variante entwickeln werde.

Des Weiteren will der Staatsrat die Gültigkeitsdauer des Covidzertifikates nur für das Ausland verkürzen. Der Bundesrat hat vorgeschlagen, die Zertifikate auf 270 Tage zu verkürzen, damit diese weiterhin international anerkannt bleiben. Zudem spricht sich der Staatsrat gegen eine Kapazitätsbeschränkung an Grossveranstaltungen aus. Er wolle keine bereits erteilten Bewilligungen zurückziehen.

Die Konsultation des Bundesrats endet heute Montag. Entscheiden über die neuen Regeln dürfte der Bundesrat an seiner nächsten Sitzung am 26. Januar.

RadioFr. - Philipp Bürgy / rb
...