Trockenfutter für das Gehirn!
Ab dem 1. Januar müssen Hundehalterinnen und Hundehalter einen Theoriekurs absolvieren. Unsere Reporterin Leandra Varga war dabei.

Im Kanton Freiburg werden neue Hundehalterinnen und Halter in einen Theoriekurs entsandt. Hundetrainer Olivier Furrer liefert uns einen Einblick in die Theorie hinter der Praxis.
Ein humorvoller Einblick in das Schulungsprogramm
Neue Hundebesitzerinnen und Hundebesitzer im Kanton Freiburg müssen einen Kurs von fünf Stunden absolvieren, der meist in zwei Nachmittagen à zweieinhalb Stunden Unterricht aufgeteilt ist. Unter der Leitung von Hundetrainer Olivier Furrer treffen sich etwa zehn Personen in einer Halle neben der Schule in Bösingen, um zu lernen, was sie ihren Hunden zum Essen geben und wie sie ihre Hunde korrekt behandeln müssen.
Der Kurs behandelt eine ganze Liste von Lebensmitteln, die für Hunde giftig sind. Wie zum Beispiel zu viel Salz, Trauben, Tomaten, Xylit und Schokolade.
Doch es geht nicht nur um Ernährung. Furrer beleuchtet auch das korrekte Verhalten in Bezug auf Hitze oder Sport.
Die Beziehung zum Hund hält länger als eine durchschnittliche Ehe
Dies ist aus den Folien des Kantons Freiburg zu entnehmen. Diese Tatsache brachte die Kursteilnehmenden zum Schmunzeln. In Anbetracht der Tatsache, dass ein Hund statistisch gesehen länger lebt, als eine durchschnittliche Ehe im Kanton Freiburg Bestand hat, ist es leicht einzusehen, warum eine solche Schulung notwendig ist.
Hund oder Ehe: Was hält länger?
Auch wenn der erste Block des Theoriekurses eine eher trockene Materie war, gingen die Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmer mit einem Gefühl des Verständnisses und der Bereicherung nach Hause.
Denn beim nächsten Mal wird es um die Kommunikation zwischen Mensch und Hund gehen. Fazit eines Kursteilnehmers: Schliesslich habe man nie ausgelernt.
Die Zusammenfassung eines Kursteilnehmers




