News für unsere Region.

Weshalb es in Oberschrot bald einen Esswald gibt

Am vergangenen Wochenende fand der nationale Heckentag statt. Die Pflanzaktion reichte bis ins Sensler Oberland.

Der Heckentag fand auch im Sensler Oberland statt. © zvg
Der Heckentag fand auch im Sensler Oberland statt. © zvg
Der Heckentag fand auch im Sensler Oberland statt. © zvg
Der Heckentag fand auch im Sensler Oberland statt. © zvg
1 / 4

Letzten Frühling übernahm Christelle Ruffieux zusammen mit ihrer Schwester einen Bauernhof in Oberschrot. Dort wollen sie nun einen Esswald (Englisch: Foodforest) anbauen. "Das tönt etwas komisch, weil Wald in der Schweiz nicht als ernährungsfähig bekannt ist. Aber damit ist eher der Waldrand mit verschiedensten Beeren gemeint", erklärt Ruffieux.

Aus diesem Grund pflanzte sie am vergangenen Samstag fleissig Hecken bei ihrem Hof an. Es sei eine wunderbare Erfahrung gewesen. Christelle Ruffieux war die einzige Teilnehmerin aus dem Kanton Freiburg am nationalen Heckentag. Ihr standen sechs freiwillige Helferinnen und Helfer und weitere Freunde bei, sodass sie innert zwei Stunden über 50 Bäume gepflanzt haben.

Bisher zahlte Ruffieux das Geld für die Hecken aus dem eigenen Portemonnaie, sie erstelle aber bald ein Crowdfundig. "So kann man Gotti oder Getti eines Baumes werden." Insgesamt soll der Esswald rund 2000 Quadratmeter einnehmen, mit etwa 50 Obstbäumen. Christelle Ruffieux rechnet mit fünf Jahren, bis die Bäume Früchte tragen werden.

RadioFr. - Ivan Zgraggen / faeb
...