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"Wir hatten das Siegen verlernt"

Für Fredi Piller und den FC Plaffeien beginnt am Wochenende die 3. Liga-Rückrunde. Der sofortige Wiederaufstieg ist das Ziel.

Fredi Piller will zurück in die 2. Liga. © RadioFr.

Dieses Wochenende beginnt im Freiburger Fussball die Rückrunde der 3. Liga. Im Fokus steht die "Senslergruppe" zusammen mit Gurmels. Nach elf Partien in der Vorrunde geht die Meisterschaft in die zweite Runde. Die Ausgangslage ist spannend. Zwischen Rang 1 (SCD II) und Rang 9 (Schmitten) sind nur sechs Punkte dazwischen. Auf einem momentanen Aufstiegsplatz liegt der FC Plaffeien. Das Team von Captain Fredi Piller hat nach der Hälfte 22 Punkte auf dem Konto.

Als Absteiger von der 2. Liga in die 3. Liga sind die Sensler Oberländer in der Favoritenrolle. "Momentan sind wir gut unterwegs und Rang 2 war unser Ziel. Bis Ende Saison wollen wir an der Tabellenspitze bleiben und die Aufstiegsspiele bestreiten", sagt der 33-jährige Sensler.

Das gute Gefühl zurückgewinnen

Letzte Saison war der FC Plaffeien in der 2. Liga das mit Abstand schlechteste Team. Die Sensler haben in 26 Partien nur einen einzigen Sieg geholt. "Wir mussten das Siegen wieder lernen und das Selbstvertrauen zurückgewinnen. Das Team blieb trotz des Abstieges zusammen, das schätze ich", sagt Piller.

Plaffeien trainiert auch in der 3. Liga zweimal pro Woche. Die Trainingspräsenz lässt aber teils zu Wünschen übrig. Frustrierend sei, wenn nur 12 Spieler und ein Torhüter anwesend sind. "Das nimmt einem die Freude. Als Captain gehe ich mit gutem Beispiel voran. Auf dem Platz fühle ich mich wie ein 20-Jähriger. Zum Auftakt in die Rückrunde spielt der FC Plaffeien diesen Samstag gegen Alterswil.

Das Sense-Oberland braucht ein gutes Team 

Plaffeien-Captain bedauert zum Auftakt der Rückrunde einmal mehr, dass eine Zusammenarbeit den Oberländer-Team Plasselb, Giffers-Tentingen, Rechthalten, St. Silvester, Plasselb und Brünisried gescheitert ist. Letzten November hat Giffers-Tentlingen eine Oberländer-Fussballfusion abgelehnt. Auch Brünisried war dagegen. Somit ist eine mögliche Zusammenarbeit vom Tisch. "Mit einer Fusion hätte das Sense-Oberland eine sehr gutes 2. Liga Team zusammen", meint Fredi Piller. Ob nächste Saison überhaupt ein Deutschfreiburger Team in der 2. Liga sein wird, ist unklar. Wenn die erste Mannschaft von Ueberstorf in die 2. Liga interregional aufsteigt, Kerzers aus der 2. Liga absteigt und kein Team aus der 3. Liga aufsteigt, gibt es in der höchsten kantonalen Liga kein Deutschfreiburger Team mehr.

RadioFr. - Martin Zbinden / ivz
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