Schutzzäune um Amphibien zu retten
Um Amphibien zu retten, werden im Frühling verschiedene Schutzzäune an gefährlichen Strassen aufgestellt.

Um Amphibien während ihrer Frühjahrswanderung zu schützen hat der Kanton Freiburg entlang bestimmter, vom Konflikt betroffener Strassen temporäre Schutzzäune aufgestellt. So werden im Kanton jedes Jahr 16 Standorte geschützt und die Amphibien dank des Einsatzes vieler freiwilliger Helfer gerettet.
Grégoire Schaub ist Biologe und hilft als freiwilliger Helfer bei der Aktion mit. Er erzählt, dass sich jeden Morgen verschiedene Helfer an die Zäune begeben, um die eingesammelten Amphibien sicher in die Nähe eines Teiches zu bringen. "Die Amphibien werden in verschiedenen Eimern und Behälter aufgefangen. So überqueren sie nicht die gefährlichen Strassen", erklärt Grégoire Schaub. "Diese Eimer werden dann regelmässig auf der anderen Strassenseite geleert."
Amphibien verbringen den Winter in der Regel im Wald, wo sie sich unter Ästen und Laub verstecken. Sobald die Temperaturen steigen, suchen sie nach einem geeigneten Fortpflanzungsort. Moore und Tümpel werden dann von zahlreichen Amphibien bevölkert, wo sie sich fortpflanzen. Grégoire Schaub erklärt, dass die Migrationsperiode rund zwei Monate dauert. In dieser Phase seien die freiwilligen Helfer besonders aktiv. "Amphibien spielen eine wichtige Rolle in der Biodiversität. Deshalb ist es umso wichtiger, sie zu schützen", so Schaub. Dank diesen Zäunen würden pro Jahr rund 20'000 Amphibien gerettet werden.




