15 Millionen für Antibiotikafilter
Die ARA Sensetal steht vor dem grössten Ausbauprojekt seit 20 Jahren: einer Anlage für Mikroverunreinigungen.

Einstimmig haben die Freiburger und Berner Delegierten einem Kredit von knapp 15 Millionen Franken für eine Filteranlage zugestimmt, wie ARA-Geschäftsführer Bernhard Hostettler auf Anfrage sagte. Vom Gesamtkredit sind gut 10 Millionen Franken durch Subventionen gedeckt. Den Rest übernehmen die 25 angeschlossenen Gemeinden.
Mit einem Kohlefilter soll das Abwasser aus dem Einzugsgebiet vor Antibiotikarückständen und Hormonen gereinigt werden, bevor es bei Laupen weiter in die Saane fliesst. Die Anlage soll Ende 2024 in Betrieb gehen.
Zum Einsatz kommt eine Anlage mit so genannt granulierter Aktivkohle. Diese sei günstiger, gründlicher und nachhaltiger als andere Verfahren, so Hostettler. Dies sei nicht zuletzt deshalb wichtig, weil unterhalb von Laupen, bei der Mündung der Saane in die Aare, eine Anlage steht, die Fluss- zu Trinkwasser aufbereitet.
Die ARA Sensetal reinigt das Abwasser von rund 90'000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Zum Verband gehören 12 Gemeinden aus dem See- und Sensebezirk, sowie 13 aus dem Kanton Bern.




