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426 ukrainische Schulkinder im Kanton Freiburg

Der Kanton Freiburg zeigt, wie er die ukrainischen Kinder und Jugendlichen ins Schulleben integriert.

Französischunterricht in der Empfangsklasse. © Sarah Däscher

Seit drei Monaten herrscht Krieg in der Ukraine. Seither sind nach Schätzungen des UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR mehr als sechs Millionen Menschen aus dem Land geflohen. Davon kamen über 50‘000 in der Schweiz an, davon 1827 im Kanton Freiburg. Damit handelt es sich hierbei um die grösste Fluchtbewegung in die Schweiz seit dem Zweiten Weltkrieg. Unter den Flüchtlingen sind viele Frauen, Jugendliche und Kinder.

Am Montag haben die zuständigen Behörden des Kantons an einer Pressekonferenz über den Stand der Integrationsbemühungen informiert und erste Zahlen präsentiert. Seit Jahresbeginn besuchen 426 ukrainische Kinder den regulären Unterricht, davon 110 im deutschen Teil. Der Grossteil (81) besucht die Primarschule, 29 Schülerinnen und Schüler sind an der Orientierungsstufe. Hinzu kommen Zusatzangebote wie Sprachkurse über die Sommerferien.

Die Integration und Betreuung der Jugendlichen laufe gut, aber der Lehrermangel sei ein Problem - gerade im Fach Deutsch. So hätten viele Lehrpersonen, die für den DaZ-Unterricht (Deutsch als Zweitsprache) zuständig sind, ihr Arbeitspensum erhöht, so der Kanton. Alle diese Massnahmen haben ein Ziel: Die ukrainischen Kinder und Jugendlichen sollen so schnell wie möglich am Sozialleben und Alltag ihrer Umgebung teilnehmen können.

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RadioFr. - Sarah Däscher / rb
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