900 ukrainische Flüchtlingskinder in Freiburg erwartet
Der Kanton rechnet damit, dass die Hälfte davon sich im schulpflichtigen Alter befindet. Deshalb sind zusätzliche Klassen notwendig.

Je nach Entwicklung der Situation muss der Kanton diesen Herbst 20 zusätzliche Klassen schaffen, um alle zusätzlichen Kinder unterzubringen, hiess es bei der Erziehungsdirektion auf Anfrage. Lehrkräfte habe es dafür aber genug.
Ein Problem ist, dass die Hilfsorganisation Caritas den Schulen zurzeit nicht genügend Dolmetscher zur Verfügung stellen kann. Allerdings sei es vorerst wichtiger, dass Flüchtlingskinder überhaupt mit anderen Kindern zusammen sind. Verständigen können sie sich erfahrungsgemäss auch mit Händen oder Zeichnungen. Im Unterricht müssen die ukrainischen Kinder nicht dieselben Übungen machen wie die anderen Kinder.
Derzeit gehen rund 40 ukrainische Kinder im Kanton Freiburg in die obligatorische Schule, davon 13 im deutschsprachigen Teil. Auch die Aufnahme von ukranischen Familien schreitet voran. Beim kantonalen Amt für Migration sind bis jetzt gut 150 Anfragen rund um den Schutzstatus S eingegangen. Bis heute Morgen haben demnach 27 Personen diesen Schutzstatus erhalten.




