Chancenlose Power Cats nun mit dem Rücken zur Wand
Die Power Cats verlieren gegen NUC mit 0:3. (25:14, 25:19, 25:21); Am Donnerstag kämpfen die Düdingerinnen gegen das Saisonende.

Nach einem 3:1 Erfolg im ersten Spiel wurden die Power Cats in Spiel zwei auf den Boden der Realität zurückgeholt. In der best-of-five-Serie stand es vor dem Match also 1:1. Spiel drei der Finalserie sollte also wegweisenden Charakter bekommen.
Die Power Cats begannen sehr schlecht. Fehler in der Annahme, im Angriff harm- und ideenlos und dazu stimmte das Timing überhaupt nicht. Nach fünf gespielten Minuten stand es bereits 8:1 für Neuenburg. Dario Bettello versuchte mit Timeouts sein Team wachzurütteln, dies gelang aber nicht. Neuenburg konnte den ersten Satz im „Sparflammen-Modus“ nach Hause bringen und gewann ihn mit 25:14 klar.
Zu Beginn des zweiten Satzes zeigten die Power Cats ihre beste Phase im gesamten Spiel. Die Düdingerinnen nahmen sich viel vor, agierten konzentrierter und effizienter. Zweimal führten sie mit einer Handvoll Punkten (9:4 und 13:8). Doch aus dem Nichts fielen die Power Cats in ihre Anfangslethargie zurück. Sie reihten Fehler an Fehler und verteilten Geschenke, die NUC dankend annahm. Plötzlich führten die Gastgeberinnen mit 19:15. Dario Bettello versuchte noch einmal frischen Wind zu bringen, brachte Anna Mebus für Méline Pierret auf der Zuspielerinnen-Position, den Turnaround schaffte Düdingen allerdings nicht mehr. Die Gäste aus dem Kanton Freiburg verloren Durchgang zwei mit 19:25.
Der Qualifikations-Zweite hat seinen Fehlstart mit der 1:3-Heimniederlage in Spiel eins mittlerweile deutlich korrigiert. Die Neuenburgerinnen hatten das Geschehen wie drei Tage zuvor in Düdingen meist sicher unter Kontrolle und konnten vom Gegner erneut nie ernsthaft unter Druck gesetzt werden.
Ausländerinnen sorgten für den Unterschied
Der dritte Satz verlief zu Beginn wieder ausgeglichen - mit einem leichten Vorteil für NUC. Die Neuenburgerinnen führten immer mit 1-2 Punkten und bauten diesen Vorsprung gegen Mitte des Satzes kontinuierlich aus. Düdingen konnte zwar lange dagegenhalten und immer wieder verkürzen. Meist folgte auf einen schönen Düdinger Punkt allerdings entweder ein Eigenfehler oder die prompte Antwort des exzellent aufspielenden Duos Holt/Scambray. Schlussendlich brachte NUC den Satz mit 25:21 mehr oder weniger souverän ins Trockene. NUC fehlt nun noch ein Sieg zum Meistertitel.
Den Unterschied machten vor allem die ausländischen Spieler aus. Während Trine Kjelstrup und Samantha Cash nicht zu ihren Leistungen vom ersten Spiel zurückfanden, zeigten Kyra Holt und Tia Scambray ein grandioses Spiel. Dario Bettello bleibt nun bis zum Donnerstag Zeit, seine Mannschaft wieder aufzurichten um die Serie in die Belle zu führen.




