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Brünisried senkt die Steuern, Ried renoviert die Turnhalle

Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger sprachen sich für grosse Investitionen und weniger hohe Steuern aus.

Eine Person greift zu einem Stempel. © Keystone

Von 92 auf 89 Prozent der Kantonssteuern – diesen Entscheid fällten die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger der Senslergemeinde Brünisried. An der Gemeindeversammlung von Freitagabend gaben sie einstimmig grünes Licht für die Minderung der Steuerlast. Laut dem Gemeinderat habe man die vergangenen Jahresrechnungen, sowie den Finanzplan geprüft und sei zum Schluss gekommen, dass der Steuerfuss und die Liegenschaftssteuer gesenkt werden können. Die Gemeindeversammlung folgte dieser Empfehlung und entschied einstimmig. Brünisried ist eine von zwei Sensleroberländer Gemeinden, die ihren Steuerfuss anpassen wollen. Mitte Dezember wird auch Rechthalten über ein Steuersenkung abstimmen.

Des Weiteren genehmigte die Gemeindeversammlung das Budget und die Investitionsrechnung für das nächste Jahr. Bei einem Aufwand von rund 3,03 Millionen Franken ergab sich ein Defizit von rund 13‘000 Franken.

1 Million für die Turnhallensanierung

Die Gemeinde Ried bei Kerzers kann die zweite Etappe der Turnhallensanierung in Angriff nehmen. Die Stimmbevölkerung der Seeländer Gemeinde sprach sich für einen Kredit über 1,07 Millionen Franken aus. Nachdem die Turnhalle in einem ersten Schritt bereits von Innen renoviert wurde, kann nun auch die Fassade und das Dach erneuert werden. Mit dem gesprochenen Kredit wird zudem eine Photovoltaikanlage auf dem Hallendach installiert. Diese Anlage soll den Energiebedarf der Turnhalle, der Riederhalle und der Gemeindeverwaltung abdecken können.

Ebenfalls genehmigten die Stimmbürger das Budget und die Investitionsrechnung für das nächste Jahr. Dieses zeigt sich bei einem Aufwand von rund 5,7 Millionen Franken fast ausgeglichen.

Ja zum neuen Mehrzweckverband

Auch in der Gemeinde Plasselb kamen die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger zusammen und genehmigten das Budget und die Investitionsrechnung für das Jahr 2023. Bei einem Aufwand von rund 4,8 Millionen Franken ergab sich ein leichter Verlust von rund 60'000 Franken.
Des Weiteren genehmigten die Plasselberinnen und Plasselber einen Baukredit über knapp 300'000 Franken zur Erneuerung der Abwasserleitung im Oberdorf einstimmig.

Sowohl Plasselb, als auch Brünisried und Schmitten sprachen sich für die Schaffung eines Mehrzweckverbandes aus. Unter diesem Dach sollen der Gemeindeverband, das Gesundheitsnetz Sense und der OS Verband zusammengeschlossen werden. So sollen die Verbandstrukturen im Bezirk zusammengelegt und vereinfach werden.

RadioFr. - Philipp Bürgy
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