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Der FC Bulle schlägt sich sehr wacker

Das Team aus dem Greyerzerland hat Lausanne-Sport in Bouleyres an die Grenzen gebracht. Für einen Sieg reichte es trotzdem knapp nicht.

Obwohl sie schlussendlich doch unterlagen hat der FC Bulle die Lausanner ordentlich ins Schwitzen gebracht. © RadioFr.

Wer den gestrigen Match zwischen dem FC Lausanne-Sport und dem FC Bulle verfolgte, fühlte sich ein wenig an das Spiel Schweiz - Frankreich im Achtelfinale der Europameisterschaft erinnert. Eine kleine Mannschaft, die eine grosse einholt, den Ausgleich schiesst und den Gegner in die Verlängerung zwingt. Nur war das Ende leider für den FC Bulle anders, der schlussendlich Lausanne-Sport mit 3:2 unterlag.

2-0 nach 11 Minuten

Früh gingen die Waadtländer mit zwei Toren in Führung und schockten damit den Freiburger Gegner. Gerade als wir befürchteten, dass der Abend schon gelaufen sei, nahm der Super League Vertreter den Fuss vom Gas. Ein grosser Fehler. Denn nach und nach gewannen die Greyerzer an Selbstvertrauen. Kurz nach der Pause leistete sich Karim Sow einen groben Fehler. Der Innenverteidiger von Lausanne verdribbelte sich als letzter Mann, Arthur Deschenaux luchste ihm den Ball ab und erzielte in der 48. Minute den Anschlusstreffer für den FC Bulle. Die Mannen von Lucien Dénervaud überzeugten immer mehr und erzielten in der 83. Minute durch ein kurioses Eigentor den Ausgleich und brachten die Menge zum Toben. Bulle gelang es schliesslich, dieses Ergebnis zu halten, während die Lausanner es nicht mehr fertig brachten, in der regulären Spielzeit einen Sieg zu erringen.

Bulle hat alles versucht

Und dann kam die Verlängerung. Gerade als wir uns fragten, ob die Greyerzer der körperlichen Belastung standhalten würden, nutzte Amdouni die Situation und erzielte nach einem Eckball das 3:2 in der 94. Minute. Und obwohl Bulle dann drängte und versuchte, geschah nichts. Der Spielstand änderte sich nicht und Lausanne-Sport zog ins Achtelfinale ein.

Erst als sie die nach dem Spiel jubelnden Fans sahen, wurde den Spielern des FC Bulle klar, was für einen Erfolg sie erreicht hatten. Zwar konnten sie Lausanne-Sport nicht besiegen. Aber sie haben die Waadtländer zum Zweifeln gebracht und einen übermächtig scheinenden Gegner aus der Super League in die Verlängerung gezwungen. Ein Abend, den die Spieler, das Team und die 1400 Zuschauer sicher nicht so schnell vergessen werden. 

RadioFr. - Jonas Ruffieux / cys / waf
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