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Der Grosse Rat bekennt sich zum Klimaplan des Staatsrats

Die Klimastrategie der Regierung sei ein erster Schritt, sagt Grossrätin Christa Mutter von den Grünen.

Klima ist nicht nur auf den Strassen sondern auch im Grossen Rat von Freiburg Thema. (Archivbild) © KEYSTONE

Der Kanton Freiburg setzt 21 Millionen Franken zur Umsetzung des kantonalen Klimaplans ein. Der Grosse Rat hat einem Verpflichtungskredit für die nächsten fünf Jahre mit einer klaren Mehrheit zugestimmt.

Das Parlament bestätigt damit den Klimaplan, welchen der Staatsrat vergangenen Herbst erstmals präsentiert hat. Es ist die erste kantonale Klimastrategie überhaupt. Grossrätin Christa Mutter von den Grünen hat die Kommission geleitet, welche den Klimaplan überprüft hat. "Die ganze Kommission war sich einig, dass er eine solide Grundlage darstellt."

Bescheidene Mittel

Der Plan umfasst im Allgemeinen zwei Ziele. Erstens soll die Abhängigkeit von fossilen Energien reduziert und die Treibhausgasemissionen bis 2030 halbiert werden. Zweitens soll der Kanton auf den Klimawandel vorbereitet werden. Mutter betont allerdings: "Der Kredit ist sehr bescheiden und leitet nur die erste Etappe der Arbeit ein."

Das Problem sei, dass es im Kanton nur eine Klimadelegierte gebe, welche mit wenigen Mitarbeitenden für die Umsetzung der Strategie verantwortlich sei. "Sie muss schauen, dass in allen Departementen etwas geht -  in der Landwirtschaft, im Verkehr, bei der Energie", so Christa Mutter. Mit einem Promille des jährlichen Staatsbudgets stünden für den Plan verhältnismässig wenig Mittel zur Verfügung. Er soll aber auch mehr als Grundlage für weitere Projekte und Kredite dienen.

Trotzdem hat der Grosse Rat mit 52 zu 33 Stimmen eine weitergehende Forderung der Jugendbewegung "Klimastreik Freiburg" und der Vereinigung "Klimagrosseltern Freiburg" abgelehnt. Sie verlangten, dass der Kanton 500 Millionen Franken aus seinem Vermögen in klima- und umweltfreundliche Massnahmen investiert.

RadioFr. - Philipp Bürgy / pef
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