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Barrierefreier Zugang zur Grandfeybrücke

Ein Architekturbüro und ein Ingenieurbüro sollen Auffahrtsrampen planen. Das haben die Gemeinden Düdingen und Granges-Paccot entschieden.

Bei der Grandfeybrücke kamen sich der Denkmalschutz und der barrierefreie Zugang in die Quere. © Keystone

Die steilen Treppenaufgänge der Grandfeybrücke sind für Menschen im Rollstuhl unüberwindbar. Auf Hindernisse stiess aber auch die Lösung dieses Problems. Lange lehnten sowohl die SBB als auch der Kulturgüterschutz bauliche Änderungen an der über 100-jährigen Brücke ab, weil sie unter Denkmalschutz steht. An der Hauptansicht der Brückenköpfe darf sich nichts verändern.

Um voranzukommen, war ein Kompromiss zwischen den Gemeinden Düdingen und Granges-Paccot, dem Kanton und der SBB nötig. Dieser sieht eine Rampenkonstruktion aus Metall vor, die in einem Bogen an die Seite des Viadukts andockt. Die Konstruktion wird auf beiden Seiten jeweils links angebaut. Es handelt sich um die einzige Lösung, die alle Kriterien des Kulturgüterschutzes und der SBB erfüllt.

Baustart 2025

Nun haben die Gemeinderäte von Düdingen und Granges-Paccot einem Architekturbüro aus Freiburg und einem Ingenieurbüro aus Chur den Planungsauftrag dazu erteilt. Laut der Gemeinde Düdingen geniesse das Ingenieurbüro aus Chur als einziges das Vertrauen der SBB und des Kulturgüterdienstes.

Die Kosten für die Planung tragen die beiden Gemeinden Düdingen und Granges-Paccot. Geht alles nach Plan, sollen der Generalrat von Düdingen und die Gemeindeversammlung von Granges-Paccot den Baukredit nächstes Jahr genehmigen. Ab 2025 sollen die beiden Rampen gebaut werden, 2026 soll die Grandfeybrücke schliesslich für alle zugänglich sein.

RadioFr. - Philipp Bürgy / pef
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