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Düdingen veröffentlicht Bericht über zukünftige Ziele

Die Studie "Regionale Ausrichtung – was will Düdingen?" soll Düdingen in die Zukunft führen.

Wohin soll die Reise gehen? Diese Frage stellte sich auch die Gemeinde Düdingen. (Archivbild) © RadioFr.

Wohin soll die Reise gehen? Die Gemeinde Düdingen hat sich vor zwei Jahren diese Frage und dementsprechend die Weichen für ihre zukünftige Reise gestellt. Damals lancierte der Generalrat einen Vorstoss zu einer Studie mit dem Titel "Regionale Ausrichtung – was will Düdingen?"

Am Montag ist nun das Ergebnis dieser Abklärung abgesegnet worden. Düdingens Syndic Kuno Philipona erklärt: "Das Hauptmerkmal in diesem Bericht steht unter dem Zeichen: Wie weiter mit der regionalen Zusammenarbeit? Wir wissen, dass die Agglomeration einer grossen Veränderung unterzogen wird. Gleichzeitig reorganisiert sich auch die Region Sense." Die Regionalisierung werde inskünftig sehr bedeutsam, unterstreicht Philipona.

Noch kein Entscheid gefällt

Das Schlagwort Regionalisierung zieht sich durch den Bericht wie ein roter Faden. Die Studie wurde verfasst von Vertretern jeder Fraktionen sowie einem aussenstehenden Spezialisten. Dazu Philipona: "Die Regionalkommission ging sehr positiv auf die Themen dieser Regionalisierung ein. Selbstverständlich ist damit noch nichts entschieden." Der Syndic schätzt, dass der Generalrat seine zukünftige Arbeitstätigkeit verstärkt nach der Regionalität ausrichten werde.

Auch André Schneuwly bekennt sich für eine Zusammenarbeit in der Region. Er steht ein für die Agglomeration Freiburg, gehört zur Liste der Freien Wähler und ist Mit-Initiant der Motion Regionale Ausrichtung Düdingen: "Das Thema Agglomeration ist für die Gemeinde Düdingen nicht einfach. In diesem Bericht kommt zum Ausdruck, dass man sich klar zur Agglomeration bekennt, jedoch die Umwandlung in einen Gemeindeverband anstrebt." Es sei gut, dass nicht nur der Gemeinderat allein diese Botschaft der Bevölkerung überbringen muss, sondern auch gemeinsam mit dem Generalrat, sagt Schneuwly.

Weiteres Vorgehen noch unklar

In der Sitzung vom Montagabend war man sich unschlüssig, wie die Sache über die Bühne gehen soll. Wichtig für die Zukunft aber sei, dass die Punkte im Bericht in die Legislatur-Ziele des neuen Gemeinderats fliessen müssten. "Der Prozess dieser Weiterentwicklung wurde mit diesem Bericht gut aufgegleist", sagt Schneuwly und fügt hinzu: "So könnten gute Legislatur-Ziele formuliert und mit nötigen Massnahmen gehandhabt werden."

Der Noch-Syndic von Düdingen, Kuno Philipona, sieht es ebenfalls so: "Der Gemeinderat sollte diese Anforderungen unbedingt in seiner Legislatur festlegen. Dabei müssen mindestens fünf Punkte dieser Studie oder sogar der Gesamtbericht in die Legislatur-Ziele aufgenommen werden. Sonst gerät dieser Bericht zur Makulatur." Für Philipona stünden die Ziele nun fest. Der Gemeinderat müsse der Motor sein, der nun umsetze, was im Bericht festgelegt worden sei. Düdingen möchte regional dominieren, die Umwandlung der Agglomeration unterstützen und im Gemeindeverband Sense eine bedeutende Rolle spielen.

RadioFr. - Philipp Bürgy / faeb / rb
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