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Ein neues Dach für das Hallenbad

1,75 Millionen Franken darf die Sanierung des Hauptdachs kosten - dem hat der Generalrat Murten zugestimmt.

Ab dem Herbst soll das Wasser im Schwimmbad mittels Solar-Anlage aufgeheizt werden. (Symbolbild) © Pixabay

20 Zentimeter Neuschnee oder 5 Zentimeter Nassschnee - das ist alles, was es braucht, damit das Hallenbad Murten sicherheitshalber schliessen muss. Das geht so nicht weiter, hat der Generalrat Murten entscheiden. Er genehmigte am Mittwochabend einstimmig einen Kredit von 1,75 Millionen Franken für ein neues Hauptdach. Dieses soll aus Holz gebaut werden, obendrauf kommen eine Fotovoltaikanlage und eine Solaranlage für die Warmwasser-Produktion.

Laut Gemeinderat Rudolf Herren braucht es aber noch weitere Massnahmen. Das Hallenbad sei rund ein halbes Jahrhundert alt, sagt er gegenüber RadioFr.: "Der Unterhalt kostet nach der Sanierung weniger. Aber es muss immer wieder etwas am Hallenbad gemacht werden." Die Aussenbecken müssten auch irgendwann saniert werden - aber das habe noch etwas Zeit, so Herren.

Die Sanierung des Hallenbad-Dachs findet diesen Sommer statt, und soll etwa Ende September abgeschlossen sein. Während dieser Zeit ist das Hallenbad geschlossen, das Freibad hat aber geöffnet.

Murten rutscht ins Minus

Der Generalrat Murten hat auch einen Kredit von 1,2 Millionen Franken genehmigt für die Sanierung der Strassen rund um die Altstadt. Dort sind Tempo-30-Zonen geplant, rollstuhlgängige Bushaltestellen sowie eine Erneuerung des Belags.

Ebenfalls genehmigt hat der Generalrat das Budget 2022. Bei einem Aufwand von rund 61 Millionen Franken steht am Ende der Rechnung ein Defizit von 3 Millionen Franken.

Dafür gibt es verschiedene Gründe, erklärt Gemeinderat und Finanzverantwortlicher von Murten, Andreas Aebersold. "Dieses Jahr fallen in der Gemeinde sehr viele zusätzliche Kosten an. Es musste etwa neues Personal eingestellt werden, da der Verwaltungsaufwand durch Gemeindefusionen anstieg." Auf dem neuen Niveau sei man stabil, so Aebersold. Aber: "Gegen vorne gilt es, das operative Negativergebnis von 3 Millionen auf null herunterzubringen."

RadioFr. - Martin Zbinden / iwi
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