Feuerwehr bleibt nicht mehr im Dorf
Die Feuerwehr im Kanton Freiburg muss sich neu organisieren. Dabei kommt man nicht an Schliessungen einzelner Feuerwehrlokale vorbei.

Wie der Staatsrat heute mitgeteilt hat, wird es in Zukunft nur noch 38 Ausrückstandorte geben. Gewisse Standorte werden aufgelöst. Dies sei nötig, sagt Martin Helfer, Feuerwehrinspektor des Kantons: "Wir müssen fit sein für die Zukunft." Mit den heutigen Strukturen, in denen jede Gemeinde ihre eigene Feuerwehr besitzt, sei man nicht mehr up to date. "Wir können nicht mehr alle Feuerwehren top ausrüsten und ausbilden. Deshalb müssen wir grössere Verbände schaffen", so Helfer.
Alterswil und St. Ursen schliessen
Aufgrund der Professionalisierung der Feuerwehr verschwinden in Deutschfreiburg die Ausrückstandorte Alterswil und St. Ursen. Auch Gurmels und Tentlingen stehen auf der Kippe. Neu werden fünf Gemeindeverbände für die Brandbekämpfung zuständig sein.




