Sind Fahrlehrer*innen stets ruhig?
Der Sensler Thomas Aebischer ist Fahrlehrer in der Region Freiburg und war bei uns im Gespräch.

Thomas Aebischer fährt einen Seat Ibiza, braucht ihn privat und für die Fahrstunden und -prüfungen. «Die wenigsten Fahrlehrer, die ich kenne, sind grosse Autofans. Ich auch nicht», sagt Aebischer, der seinen Beruf bereits 15 Jahre lang ausübt. Faszinierend an seinem Job, findet er in erster Linie die Verkehrssicherheit. «Ich arbeite zudem gerne mit jungen Leuten. Das hält mich im Kopf jung.»
Dem Motorradliebhaber hat die Selbstständigkeit gereizt, deshalb sei zum diesem Job gekommen. «Der Zufall wollte es, dass in Alterswil der ehemalige Fahrlehrer – während meinen Gedanken der Selbstständigkeit – aufgehört hat.»
Nicht alle Lernenden seien beim ersten Mal nervös. «Einige fahren so gut, die wollen sich einfach für die Prüfung vorbereiten.» Er müsse sich bei jeder neuen Stunde anders einstellen, ob hilfsbedürftig oder weniger. «Ich habe das Gefühl, dass ich auch ein wenig Psychologe bin», sagt Aebischer und lacht. Die grösste Herausforderung sei, dass der Fahrlehrer den Kunden spürt, weil vieles Tagesform abhängig sei.
«Privat bin ich ein ausgeglichener Autofahrer. Das ist mir egal, wenn die Lenker*innen versuchen, den Frust an andere rauszulassen.» Er lässt privat lieber seine Frau Auto fahren. «Das geniesse ich dann, wenn ich für einmal aus dem Fenster schauen kann.»
Wie Thomas Aebischer die Schweizer*innen als Autofahrer*innen einschätzt, was das Schlimmste ist, das ihm je als Fahrlehrer passiert ist und wer besser Autofahren kann – Mann oder Frau –, könnt ihr hier nachhören.




