Freiburger Idee: Mit Silikon gegen Drogen
Ein junger Freiburger Student hat Silikonkappen entwickelt, um Gläser gegen Drogen abzudecken.

Auf Partys werden immer mehr Drogen ohne Wissen anderen Personen in ihre Getränke gemischt. Ein Freiburger Student hat genug von all den schlimmen Geschichten und daher beschlossen, sein eigenes Präventionsprojekt zu starten. "Drinkeep" besteht aus einer Silikonkappe mit einer Öffnung für einen Strohhalm, die auf jedes Glas gesteckt werden kann und soll den Gang der Drogen ins Getränk verhindern.
"Wenn man auf Partys geht, hat man die Angewohnheit, seine Hand auf das Glas zu legen", sagt Selahattin Capartas, der "Drinkeep"-Schutz entwickelt hat.
Das ist ein Problem und zeigt, dass sich die Leute nicht sicher fühlen.
Auf dem Les Georges Festival hat sich "Drinkeep" mit der Freiburger Präventionsorganisation AdO zusammengetan, die sich an den Party-Orten engagiert.
"Unser Ziel ist es, die Bedürfnisse der Personen zu verstehen", betont Xavier Schaller, Koordinator der Organisation AdO. Es ist eine Hilfe gegen das Problem. Er betont jedoch auch, dass es kein Wundermittel ist und die Problematik nicht aus der Welt schafft. "Um ein paar Zahlen zu nennen: Wir waren bei den Girons de la Sarine in Posieux und hatten an zwei Abenden mehr als 1300 Personen, die am Stand vorbeigeschaut haben."
Damit das Fest ein Fest bleibt, so Slogan, wird das Team des Vereins und von "Drinkeep" bei zahlreichen Sommerfesten präsent sein. Die nächsten Stationen sind die Girons de la Glâne und das Estival.




