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Freiburger Spital rutscht tiefer in die roten Zahlen

Das Freiburger Spital HFR hat im Rechnungsjahr 2021 einen Verlust von knapp 26 Millionen Franken gemacht.

Das Freiburger Spital HFR will Stellen abbauen mittels natürlicher Fluktuation. (Symbolbild) © KEYSTONE

Verwaltungsratspräsidentin Annamaria Müller ist mit dem Ergebnis nicht zufrieden: "Dieses Defizit fiel deutlich höher aus, als wir es uns erhofft hatten", sagt sie gegenüber RadioFr. Aufgrund der Corona-Pandemie habe man allerdings schon mit bösen Überraschungen gerechnet.

Von den 25,6 Millionen Franken Verlust sind 7,6 Millionen entstanden, weil das Spital das Gebäude HFR Billens an das Gesundheitsnetz Glane zurückgegeben hat. Die Gesamtschuld des HFR gegenüber dem Kanton hat sich per Ende 2021 auf 184 Millionen Franken erhöht.

Wie das Spital mitteilt, will es nun durch die Steigerung der Effizienz finanziell gesunden. Unter anderem sollen 60 Stellen abgebaut werden, dabei soll es aber nicht zu Entlassungen kommen. Man strebe die gleiche Anzahl Stellen wie vor der Pandemie an, hiess es. Zudem sei eine mehrjährige Finanzplanung in Vorbereitung.

RadioFr. - Ivan Zgraggen / iwi
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