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Freiheitsstrafe für IS-Anhänger gefordert

Die Bundesanwaltschaft fordert für einen 25-Jährigen wegen Widerhandlungen gegen das IS-Gesetz eine Freiheitsstrafe von 55 Monaten.

Das Bundesstrafgericht in Bellinzona muss sich mit einem einschlägig vorbestraften Syrien-Rückkehrer befassen. (Archivbild) © KEYSTONE/TI-PRESS/ALESSANDRO CRINARI

Laut BA hat der Angeklagte auf mehrfache Weise gegen das IS-Gesetz verstossen. Er wird beschuldigt, im Winterthurer Salafisten-Kreis als anerkannter Syrien-Rückkehrer andere Personen für die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) angeworben zu haben oder sie in ihrer Haltung bestärkt zu haben.

Dabei habe er einen grosses Engagement gezeigt und Propaganda-Videos auf Social Media-Kanälen verbreitet. Zudem habe der Angeklagte in drei Fällen Gewaltdarstellungen beschafft und anderen zugänglich gemacht.

Durch Überwachungsmassnahmen kam ans Licht, dass der 25-Jährige einen Unfall vortäuschte und so Leistungen der Unfallversicherung von fast 16'000 Franken ungerechtfertigt bezog. Vor Gericht distanzierte sich der Angeklagte nicht von der IS-Ideologie. (Fall SK.2023.21)

SDA
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