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Fri-Son bleibt im März zu, aber schaut nach vorne

Für das Team des Fri-Son gebe es kein „back to normal“ sondern ein „welcome to the future“.

„Welcome to the future“ statt „back to normal“ © Julia Foster - Fri-Son

Das Freiburger Konzertlokal Fri-Son bleibt im März geschlossen. Die aktuelle Situation verunmögliche eine frühere Wiedereröffnung.

Wie das Fri-Son in einem Communiqué schreibt, führe die Zwangspause bei vielen Kunst- und Kulturschaffenden zu vielen Reflexionen über die Essenz der Kulturarbeit. In der Mitteilung wird zudem darauf hingewiesen, dass Konzerte und andere Formen von Veranstaltungen nur der sichtbare Teil der Kulturarbeit sei. Zu dieser Arbeit gehöre aber auch die Weiterentwicklung und der Erhalt einer lebendigen, kreativen, innovativen Kulturszene respektive Kulturwirtschaft, welche wiederum ein Motor für gesellschaftliche Veränderungsprozesse sei.

Die Pandemie verändere Perspektiven und so verharre das Team des Fri-Son auch nicht in Hoffnung auf vergangene Normalität, sondern fokussiere sich auf die Zukunft.

Anlässlich des internationalen Open Club Day am 6. Februar, an welchem das Publikum jeweils hinter die Kulissen der Konzertlokale blicken konnte, besucht FRAPP die fünf Freiburger Clubs Bad Bonn, Ebullition, Fri-Son, La Spirale und Nouveau Monde. Via Kameralinse erhält das Publikum trotz Pandemie Zugang zu den sonischen Endroits Freiburgs und erfährt, mit welchen Ideen und Konzepten man der Gegenwart und der Zukunft begegnen will.

RadioFr. - Valentin Brügger / nschn
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