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Gottéron will in Lausanne das Break

Das Team von Trainer Christian Dubé kann mit einem Auswärtssieg einen ersten Matchpuck holen.

Reto Berra's Paraden werden gegen Lausanne erneut gefragt sein. © KEYSTONE

Keine 48 Stunden nach dem 3:2-Sieg in der Overtime geht die Viertelfinalserie zwischen Gottéron und Lausanne in die nächste Runde. Die Freiburger führen in diesem Westschweizer-Derby mit 2:1 Siegen. Mit einem Auswärtssieg könnten sich die Freiburger einen ersten Matchpuck holen und für eine mögliche Vorentscheidung sorgen.

Moralisch ist Gottéron nach dem Sieg zur späten Stunde am Dienstagabend im Vorteil, sagt RadioFr. Hockey-Experte Freddy Riedo mit Blick auf Akt Nummer 4 in dieser umkämpften Playoff-Serie. Im Spiel 5 gegen 5 sind sich die beiden Teams ebenbürtig und neutralisierten sich bis jetzt über weite Strecken der Serie.

Die Specialteams machen den kleinen aber feinen Unterschied

In den Specialteams, also im Powerplay und im Boxplay, ist Gottéron klar besser als die Waadtländer aus Lausanne. Freiburg hat in den drei ersten Partien von insgesamt neun Toren vier davon in Überzahl geschossen. In den beiden ersten Partien gelang Gottéron je ein Tor in nummerischer Überlegenheit. Im dritten Spiel schossen die Freiburger ihre beiden Tore der regulären Spielzeit auch mit einem Mann mehr auf dem Eis. Zum Auftakt der Serie gelang Andrey Bykov bisher der einzige short-hander, also ein Tor in Unterzahl.

Auch in diesen Power- und Boxplaysituationen werden bei Freiburg-Gottéron die Marathonläufer Ryan Gunderson und Philippe Furrer eingesetzt. Die beiden routinierten Verteidiger bekamen in den Playoffs bisher am meisten Eiszeit. Gunderson war in den ersten drei Partien über 83 Minuten auf dem Eis. Der dienstälteste Spieler, der 36-jährige Furrer, wurde vom Gottéron-Trainerstaff für rund 80 Minuten aufs Eis geschickt.

RadioFr. - Martin Zbinden / rb
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