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Gottéron will zurück auf die Siegesstrasse

Nach den zuletzt drei Niederlagen in Serie wollen die Freiburger wieder einen Sieg holen. Mit Lausanne ist am Dienstag der Letzte der Tabelle zu Gast.

Kann Gottéron – wie hier in der vergangenen Saison – gegen Lausanne wieder jubeln? © Keystone

"Mit mir als Trainer hat Gottéron noch nie mehr als drei Spiele in Serie verloren", brüstete sich Cheftrainer Christian Dubé am Montag nach dem Training. Dies würde stimmen, wenn da nicht die verpatzten Playoffs der vergangenen Saison gewesen wären. Nach dem Auftaktsieg gegen Genf im ersten Spiel des Viertelfinales gab es vier Niederlagen in Serie für die Freiburger. Gleichbedeutend mit dem Ende der Saison und einem enttäuschenden Auftritt im Playoff.

Da aber diese letzten Playoffs der Drachen gerne vergessen gemacht werden, ist die Aussage von Christian Dubé verständlich. Seit seinem Amtsantritt am 5. Oktober 2019 hat Gottéron in der Regular Season nie mehr als drei Niederlagen in Serie kassiert. Dies soll auch weiterhin so bleiben. Dazu muss aber gegen Lausanne morgen Dienstag ein Sieg her.

Lausanne ein guter Gegner für Gottéron

In der Saison 2019/2020 – also bereits fast die ganze Saison unter Dubé – konnten die Waadtländer gegen Gottéron keinen Sieg feiern. 6:0 ging der Direktvergleich zugunsten der Freiburger aus. Letzte Saison mussten sich die Drachen zwar in den ersten drei Spielen (alle im November 2020) dreimal von Lausanne bezwingen lassen. Danach aber holten sie vier Siege in Serie. Sprich, aus den letzten 13 Direktduellen konnte Gottéron deren zehn für sich entscheiden.

In der laufenden Saison haben die Freiburger zwar zuletzt drei Spiele in Serie verloren. Doch es war ein Steigerungslauf zu erkennen. Nach der klaren 2:6-Klatsche in Ambrì gab es die bittere 3:4-Niederlage nach Verlängerung in Biel. Und dann kam das Spiel beim Meister Zug. Zwar unterlagen die Freiburger mit 1:2 nach Verlängerung, es war aber spielerisch gesehen wohl der stärkste Auftritt von Gottéron in der laufenden Saison. Dies macht Mut.

Heimvorteil nutzen

Während bei den Freiburgern wieder ein Aufwärtstrend festzustellen ist, sind die Lausanner noch nicht wirklich in der neuen Saison angekommen. Nur zwei Punkte aus vier Spielen haben die Waadtländer gesammelt, ein Sieg nach Verlängerung im Leman-Derby gegen Genf-Servette konnte der LHC feiern. Ansonsten setzte es drei Niederlagen ab und Lausanne trägt momentan die rote Laterne der National League.

Nun wartet morgen Dienstag also das Schlusslicht der Tabelle auf Freiburg in der BCF-Arena. Die zuletzt drei Niederlagen von Gottéron kamen immer auf fremdem Eis zustande, in der Drachenhöhle sind die Freiburger noch ungeschlagen. Dies – wie die ominöse Serie von Cheftrainer Dubé – soll also weiterhin standhalten.

Mögliche Aufstellung von Gottéron

Im Tor:

  • Berra

Verteidigung:

  • Gunderson / Chavaillaz
  • Diaz / Jecker
  • Furrer / Sutter
  • 7. Verteidiger: Dufner

Sturm:

  • Desharnais mit Mottet und Sprunger
  • Bykov mit DiDomenico und Brodin
  • Schmid mit Herren und Marchon
  • Walser mit Rossi und Jörg
  • 13. Stürmer: Bougro
RadioFr. - Fabian Waeber
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