Hitzeinseln im Sommer
Hitzeinseln bilden sich jedes Jahr immer häufiger. Die Agglo Freiburg will nun aktiv dagegen ankämpfen.

Hitzeinseln bilden sich während einer Hitzewelle innerhalb und ausserhalb der Stadt. Dort sind die Temperaturen häufig höher, als in anderen Gebieten. Besonders in diesem Sommer waren diese Hitzeinseln problematisch. Die Agglo Freiburg will nun stärker dagegen vorgehen.
Hitzeinseln entstehen vor allem in dicht bebauten Gebieten. Gegen die Hitze helfen der Anbau von Pflanzen sowie durchlässige Oberflächen wie Beete oder Gras. "Die Integration von mehr Vegetationszonen, Bäumen und wasserdurchlässige Flächen in unseren Städten ist wichtig", sagt Ian Losa, wissenschaftlicher Mitarbeiter von Agglo Freiburg. Auch die Frage des Wassermanagements steht im Vordergrund. "Der Bau von Teichen und Trinkbrunnen könnte der Situation helfen", so Losa.
Vorausschauend planen
Eric Mennel, Syndic von Givisiez, erklärt: "Damit möglichst wenig Hitzeinseln in der Stadt und der Agglo entstehen, muss man neue Quartiere vorausschauend planen.“ Sorgen um die Kosten sollten sich die Gemeinde dabei nicht machen, denn diese bekommen laut Mennel Subventionen vom Bund.
Um die Bevölkerung darüber zu informieren, organisiert die Agglomeration eine Reihe von Veranstaltungen. Als erster Schritt wurde bereits ein Sensibilisierungs-Pavillon im Domino-Park aufgestellt. Heute Samstag wird ein partizipativer Spaziergang organisiert, bei dem die Bevölkerung mitreden und Vorschläge bringen kann. Im September folgt eine Vortragsreihe, in der Personen aus Politik und Fachwelt zu Wort kommen werden.




